Best-Practice-Projekte

Aus der Vielzahl von über 950 IGF-Projekten, die über den FEI koordiniert und erfolgreich abgeschlossen wurden, gibt es hier einige leuchtende Beispiele – die Best-Practice-Projekte des FEI. Sie stehen pars pro toto für die Bandbreite von Gemeinschaftsforschungsprojekten, deren Ergebnisse dort ankommen, wo sie sollen: in den Unternehmen.
  • Deutsche Winzer können aufatmen: Forscher entwickeln erfolgreich Minimierungsstrategie für Petrol-Fehlnote in Riesling

    Bild zu Deutsche Winzer können aufatmen: Forscher entwickeln erfolgreich Minimierungsstrategie für Petrol-Fehlnote in Riesling Nach dem Sommer 2018 ist es offensichtlich: Die globale Erwärmung ist auch in Deutschland angekommen. Eine der Folgen im deutschen Weinbau ist, dass die Lese noch nie so früh begonnen hat wie 2018 – ein Indikator für den Klimawandel. Eine weitere Folge ist, dass langfristig, besonders bei Weißweinen, die charakteristischen Merkmale einer kühleren Anbauregion verloren gehen könnten: Die Weine drohen säureärmer, alkoholreicher und weniger fruchtig zu werden. Gerade im Riesling bildete sich während der heißen Sommer 2009 und 2011 vermehrt eine Fehlnote, die an den Geruch von Petroleum oder Kerosin erinnert.
  • Mikroalgen – eine Rohstoffquelle der Zukunft! Forscher erhöhen Prozessproduktivität und verbessern Erschließung wertvoller Inhaltsstoffe

    Bild zu Mikroalgen – eine Rohstoffquelle der Zukunft! Forscher erhöhen Prozessproduktivität und verbessern Erschließung wertvoller Inhaltsstoffe Unter den nachwachsenden Rohstoffen ruhen auf Mikroalgen große Hoffnungen. Zu Recht, denn bis zu 70 % der Algentrockenmasse bestehen aus wertvollen Proteinen. Darüber hinaus enthalten Mikroalgen mehrfach ungesättigte Fettsäuren, natürliche Farbstoffe, Vitamine und zahlreiche weitere bioaktive Verbindungen, die sowohl für Lebensmittel als auch für Futtermittel genutzt werden können. Und nicht nur das: Mikroalgen wandeln Kohlenstoffdioxid in Biomasse um, die als alternative Energiequelle zur Herstellung von Biogas genutzt werden kann.
  • Ökonomisch wie ökologisch ein Clou: Innovative Backofentechnik ermöglicht energieeffizientes und zeitsparendes Backen

    Bild zu Ökonomisch wie ökologisch ein Clou:  Innovative Backofentechnik ermöglicht energieeffizientes und zeitsparendes Backen Enorme Potentiale zur Einsparung von Energie stecken bei der Produktion von Brot- und Backwaren vor allem im Kern des Gesamtprozesses: im Backen. So zeigen Energieanalysen des gesamten Produktionsprozesses, dass mehr als die Hälfte des Energieeinsatzes allein in die Backöfen fließt – und von dieser für den Backprozess benötigten Energie wiederum nur ein Drittel auf die eigentliche Erwärmung der Backware entfällt. Die übrige Energie zerstreut in die Umgebung. Dieser Energiemehreinsatz kostet eine Bäckerei mit einem Mehlverbrauch von ca. 150 t/a jährlich je nach Backofentyp zwischen 5.000 und 12.000 Euro.