Studierendenwettbewerb TROPHELIA Deutschland 2022: Gold für „Golden Barley“! Duo der TU Berlin gewinnt mit Upcycling-Getränk auf Treberbasis und vertritt Deutschland bei ECOTROPHELIA

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Mit der Produktidee "Golden Barley" gewinnt das Studentinnen-Tandem der Technischen Universität Berlin den diesjährigen TROPHELIA-Wettbewerb.
"Golden Barley" ist eine Milchalternative auf Basis von Biertreber, einem beim Brauvorgang anfallenden Reststoff. Durch dessen Upcycling wird eine bessere Ressourcennutzung gewährleistet. So konnte "Golden Barley" als neue und trendige Ergänzung zu einer milchfreien Ernährung die TROPHELIA-Jury überzeugen.

Bei der dreizehnten Runde von TROPHELIA Deutschland hatten sich 18 Studierenden-Teams von Hochschulen in ganz Deutschland beworben, um ihre Ideen für innovative Lebensmittelprodukte mit einem ökologischen Benefit vorzustellen. Sechs Favoriten-Teams wurden für das Finale ausgewählt, das am 26. April 2022 im Rahmen des 20. FEI-Kooperationsforums in Bonn stattfand. Das Siegerteam wurde mit der Produktidee "Golden Barley" für die Teilnahme an ECOTROPHELIA Europe nominiert: Das Finale des europäischen Wettbewerbs findet vom 16. bis 17. Oktober 2022 in Paris statt.

HERZLICHE GLÜCKWÜNSCHE an das Team der Technischen Universität Berlin – Laura Caspereit und Thao Tran – sowie Prof. Dr. Cornelia Rauh, die die Studentinnen der Lebensmitteltechnologie betreut hat!

Zur Pressemitteilung vom 28. April 2022

Platz 1:
"Golden Barley" vom Team der Technischen Universität Berlin

Team "Golden Barley" / TU Berlin
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"Golden Barley" - Die Produktidee des Teams der TU Berlin
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"Golden Barley" ist eine Gerstenmilch auf Basis von Biertreber, die den wachsenden Markt der sogenannten Milchalternativen sinnvoll um ein veganes, protein- sowie ballaststoffreiches Upcycling-Produkt ergänzt.

Biertreber, der Rohstoff für "Golden Barley", ist ein beim Brauvorgang anfallender Reststoff: Jährlich fallen etwa 2 Millionen Tonnen Biertreber allein in Deutschland an, der bisher vorrangig als Futtermittel oder für die Biogasgewinnung verwertet wird. Mit einem Ballaststoffgehalt von über 55 %, einem Proteinanteil von 20 % sowie einem hohen Gehalt an Vitaminen, Polyphenolen und Antioxidantien ist Biertreber zugleich ein wertvoller Rohstoff für die Herstellung einer Milchalternative, mit dessen Upcycling auch eine bessere Ressourcennutzung gewährleistet wird.

Der Prozess besteht aus der Herstellung des Treberproteinpulvers (Zwischenprodukt) und der Herstellung der Milchalternative (Endprodukt). Um das Zwischenprodukt zu erzielen, wird das Protein von den Fasern mit Hilfe eines Dekanters getrennt, welches anschließend mittels Sprühtrockner zu Pulver getrocknet wird. Dieser Prozess führt zu einem löslichen Produkt, welches mit Wasser zu einer Milchalternative angereichert werden kann.

Kontakt: Laura Caspereit (laura.caspereit@outlook.de)

Platz 2:
"Cauli(t)cheeze" vom Team der Universität Hannover

"Chauli(t)cheeze" - Die Produktidee des Teams der Universität Hannover
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Team "Chauli(t)cheeze" der Universität Hannover
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Die "Cauli(t)cheeze"-Pastasoße ist ein veganes Convenience-Produkt auf Basis fermentierten Gemüses. Schnell erwärmt, bietet sie eine gesunde und vegane Alternative zu klassischen Fertigkäsesoßen.

Um dem stetig wachsenden Trend der bewussten gesunden Ernährung zu folgen, wurde bei dieser Soße auf regionale Gemüsesorten wie Blumenkohl, Kartoffel, Zwiebel und Karotte gesetzt. Die Rohstoffe liefern ein vergleichsweise kalorien- und fettarmes und gleichzeitig vitamin- und mineralstoffreiches Nahrungsmittel ohne künstliche Zusätze. Die Fermentation des Gemüses und die Verwendung von Hefeflocken sorgt für den mit Käse assoziierten Geschmack. Das macht "Cauli(t)cheeze" zu einer einzigartigen Innovation, denn die auf dem Markt vorherrschenden veganen Käsealternativen basieren meist auf Kokosnussöl, modifizierter Stärke oder Cashews.

Kontakt: Jana Czerny (jana.czerny@stud.uni-hannover.de)

Platz 3:
"oat.break" vom Team des Karlsruher Instituts für Technologie

Team "oat.break" des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT)
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"oat.break" - Die Produktidee des Teams des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT)
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Die Grundlage von "oat.break" bildet eine leckere und gesunde, fermentierte Hafercreme. Hierbei gelingt die effiziente Nutzung zweier Restströme: Apfeltresterfasern sowie Kichererbsenwasser machen die Textur der Hafercreme so einzigartig. Die Hafercreme wird geschmacklich durch ein saisonales, regionales Früchte-Nuss-Müsli ergänzt. Dabei wird die Saisonalität durch die sich verändernde Zusammensetzung des Müslis zu unterschiedlichen Saisons und die Regionalität durch die Verwendung regional angebauter Zutaten garantiert.

Durch den innovativen Einsatz einer Zartbitterkuvertüre als Abtrennung der beiden Komponenten sowie die Nutzung eines Pfandsystems als Außenverpackung gelingt es, Verpackungsabfall zu vermeiden, somit CO2 einzusparen und gleichzeitig die Knusprigkeit des Müslis zu bewahren.

"oat.break" ist ein vollwertiges Frühstück auf Haferbasis – Einfach lecker!

Kontakt: Timo Bohlig (timo.bohlig@student.kit.edu)

Innovations-Sonderpreis:
"LupiDream" vom Team der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe

Team "LupiDream" der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe
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"LupiDream" - Die Produktidee des Teams der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe
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Mit dieser Produktidee wurde ein regionales, nachhaltiges und gesundes Lebensmittel entwickelt, das die Menschen bei einem bewussteren Lebensstil unterstützt. "LupiDream" ist ein Kakaogetränk auf pflanzlicher Basis mit entspannender, schlaffördernder Wirkung, das warm und kalt genossen werden kann.

Das vegane Getränk basiert auf einem Proteinisolat, das aus den Samen der heimischen Süßlupine hergestellt wird. Die schlaffördernde Wirkung wird durch die Zugabe der essenziellen Aminosäure Tryptophan erreicht, die die körpereigene Melatonin-Produktion anregt. Melatonin ist vielen auch als „Schlafhormon“ bekannt.

"LupiDream" ist vegan, glutenfrei, frei von künstlichen Zusätzen und vor allem nachhaltig.

Kontakt: Ines Kalberg (ines.kalberg@stud.th-owl.de)

Erfolgreiche Teilnahme:
"Pookies - Sunny in Press" vom Team der Technischen Universität Berlin


Eine Beschreibung zum Team und der Produktidee erscheint in Kürze.

Kontakt: Victoria Niehues (v-niehues@gmx.de)

Erfolgreiche Teilnahme:
"A:live" vom Team der Hochschule Geisenheim


Eine Beschreibung zum Team und der Produktidee erscheint in Kürze.

Kontakt: Elvira Bechtold (bechtold.elvira@gmail.com)



Eine Bildergalerie wird ebenfalls in Kürze veröffentlicht!