Ideenwettbewerb TROPHELIA Deutschland 2018: "kof.co" aus Karlsruhe sichert sich Platz 1!

And the winner is... "kof.co", der Frühstückskeks mit Algen und Guaraná! Ein Team des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) hat beim Ideenwettbewerb TROPHELIA Deutschland 2018 am 24. April den ersten Platz gewonnen.

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Im Rahmen des Wettbewerbs entwickeln Studentinnen und Studenten der Lebensmittelwissenschaften an Hochschulen in ganz Deutschland ein innovatives, nachhaltiges Lebensmittel mit ökologischem Mehrwert. TROPHELIA Deutschland ist der nationale Vorentscheid von ECOTROPHELIA Europe; er wurde 2018 zum neunten Mal durch den Forschungskreis der Ernährungsindustrie e.V. (FEI) ausgerichtet.

Pressemitteilung vom 27. April 2018: "kof.co" aus Karlsruhe sichert sich Platz 1 – dicht gefolgt von "Trennbar" aus Bremerhaven, "Fizzzest" aus Lemgo und "Björk" aus Berlin

TROPHELIA auf Facebook: www.facebook.com/trophelia

Platz 1:
"kof.co" vom Team des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT)

Koffein trifft Cookie: "kof.co", der vollwertige Frühstückskeks mit Guaraná, Chlorella und Wakame.
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Das Gewinner-Team des KIT: Katrin Braun, Philipp Berns, Richard Henemann, Annika Eiden und Jessica Braun. Herzliche Glückwünsche!
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Team-Kurzportrait "kof.co" (PDF)

"kof.co" ist ein innovativer Frühstückskeks, der belebendes Koffein in Form von Guaraná und nährstoffreiche Algen vereint und somit nicht nur ein vollwertiges Frühstück ersetzt, sondern gleichzeitig wach und aktiv macht. Zudem versorgt er Verbraucher mit essentiellen Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen.
Gemäß dem Slogan "Koffein trifft Cookie" bietet der Keks eine aufweckende Alternative zu herkömmlichen Koffeinquellen. Der Einsatz der Süßwasseralge Chlorella und der Salzwasseralge Wakame sorgt nicht nur für die charakteristische Farbe des Frühstückskekses, sondern versorgt den Körper mit vielen Nährstoffen, die der Organismus anderweitig nur schwer bekommt. Durch die praktische, biologisch abbaubare Verpackung ist "kof.co" gut für die Umwelt und ermöglicht ein gesundes Frühstück to go.
Das Karlsruher Gewinnerteam wird Deutschland mit "kof.co" beim europäischen ECOTROPHELIA-Wettbewerb vertreten, der vom 21.-22. Oktober 2018 in Paris stattfinden wird.

Platz 2:
"TrennBar" vom Team der Hochschule Bremerhaven

"TrennBar" ist Müsli und Müsliriegel in einem, hergestellt aus Biertreber, einem Reststoff aus der Bierherstellung. Für die Glasur wird der Treber fermentiert und erhält so ein kakaoähnliches Aroma.
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Super gemacht! Als Team-Betreuer gratuliert Prof. Dr. Rainer Benning seinen Studenten Moin Lotfi Aloucheh, Thair Tobias Layes und Kilian Kranert von der Hochschule Bremerhaven zu Platz 2.
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Team-Kurzportrait "TrennBar" (PDF)

Refuse – Reduce – Recycle. Diese Anhaltspunkte aus dem Umweltschutz waren der Kerngedanke bei der Erfindung eines neuen nachhaltigen Produkts mit innovativer Komponente. Das Resultat: "TrennBar", ein Müsliriegel aus einer Getreidekomponente und einer Glasur, der zwei Möglichkeiten bietet, verzehrt zu werden – als konventioneller Riegel oder als Müsli. Denn sobald er mit Milch in Kontakt kommt, kann er mühelos in mundgerechte Stücke "getrennt" werden.
Als Basis für "TrennBar" wird Biertreber verwendet, ein Nebenprodukt aus der Bierherstellung, das bisher hauptsächlich für Tierfutter weiterverwendet wird. Für die Glasur wird der Treber fermentiert und erhält so ein kakaoähnliches Aroma. Die Getreidekomponente von "TrennBar" besteht aus Treber- und Haferflocken, die dem Müsliriegel seine typischen sensorischen Eigenschaften verleihen. Diese ernährungsphysiologisch wertvollen Rohstoffe sind reich an Ballaststoffen und Proteinen, die neben ihrer verdauungsfördernden Wirkung ein anhaltendes Sättigungsgefühl bewirken. Weitere hochwertige Zutaten sind Xylit (Birkenzucker), das nachweislich Zähne schützt und Grünteeextrakt, der gesundheitsfördernd wirkt.

Platz 3:
"Fizzzest" vom Team der Hochschule Ostwestfalen-Lippe

Das Gute steckt in der Schale! "Fizzzest" ist ein nachhaltig produziertes Erfrischungsgetränk, dessen Fruchtaroma ausschließlich aus den Schalen von Bio-Orangen gewonnen wird.
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Platz 3 für das "Fizzzest"-Team von der Hochschule Ostwestfalen-Lippe! Wir gratulieren herzlich: Lukas Penner, Michael Radermachers, Julian Hantke, Yeliz Gökdemir, Alexander Ruthe und René Martens.
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Team-Kurzportrait "Fizzzest" (PDF)

"Fizzzest" ist ein nachhaltig produziertes Erfrischungsgetränk, dessen Fruchtkomponente ausschließlich aus den Schalen von Bio-Orangen gewonnen wird – daher auch der Name "Fizzzest", eine Wortschöpfung aus "fizz" (Sprudel) und "zest" (Schale). Beim Einlegen der Schalen geht nicht nur ein angenehmer bitterer und fruchtiger Geschmack, sondern auch die kostbaren Inhaltsstoffe in das Wasser über: Vitamine, Mineralstoffe sowie antioxidative und cholesterinsenkende Flavonoide.
Die Orangen werden von einer spanischen Plantage bezogen, die ein nachhaltiges und biologisches Crowdfarming-Konzept entworfen hat: Dabei werden einzelne Orangenbäume erworben, deren Früchte nach Deutschland geschickt werden. Die Frucht wird zu 100 % verwertet: Der Orangensaft wird gepresst und von einer regionalen Firma im Lohnabfüllverfahren abgefüllt. Die Schalen werden verwendet, um letztendlich das eigentliche Produkt herzustellen.
"Fizzzest" ist ein nachhaltiges, zukunftsorientiertes und gesundes Erfrischungsgetränk mit einem bittersüßen und fruchtigen Geschmacksprofil.

Innovations-Sonderpreis:
"Björk" vom Team der Technischen Universität Berlin

Ballaststoffreich, zuckerreduziert und ökologisch: Das ist "Björk", der ultraschallbehandelte Fruchtaufstrich aus Birkensaft, Aroniabeerentrester und Citrusfasern.
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Innovations-Sonderpreis für "Björk"! Da gehen vor Freude in die Luft: Die von Prof. Dr. Cornelia Rauh betreuten Studierenden Melina Schwenkler, Ann-Marie Kalla, Tim Terstegen und Linda Ding von der TU Berlin.
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Team-Kurzportrait "Björk" (PDF)

Eine Marmelade, Obstfüllung oder fruchtige Soße muss immer Zucker enthalten? Wer so denkt, der hat noch nicht "Björk" probiert. "Björk" ist ein geleeartiges Produkt frei von zusätzlicher Zuckerzugabe. Es besteht ausschließlich aus unbehandeltem Birkensaft, Aroniabeerentrester und geringen Anteilen von Citrusfasern. Für die charakteristische Gel-Struktur werden weder Pektin noch Zucker benötigt: Sie entsteht durch eine kurze Ultraschallbehandlung. Diese erfolgt nahezu ohne Wärmeentwicklung, wodurch sich das Endprodukt durch die nativ vorliegenden Inhaltsstoffe auszeichnet.
Sowohl Birkensaft als auch Aroniabeerentrester sind bis heute ungenutzte Rohstoffquellen mit umfassendem Potential: Eine Birke spendet bis zu 200 Liter Birkensaft im Jahr. Aroniabeeren verleihen "Björk" die charakteristische tiefviolette, glänzende Farbe sowie den intensiv beerigen, leicht säuerlichen Geschmack. Außerdem haben beide Rohstoffe positive Effekte auf die menschliche Gesundheit. Vitamine, Mineralien, Ballaststoffe, dabei noch voller Geschmack und gesund – das ist "Björk".

Erfolgreiche Teilnahme:
"Hempies" vom Team der Technischen Universität Berlin

Low carb, high protein: Das zeichnet "Hempies", die allergenarmen Frühstückscerealien auf Basis von Hanfprotein und Buchweizen, aus.
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Das ErfinderInnen-Team von "Hempies": Tuyet Mai Vu, Sarah Nieder, Xiong Ke, Jennifer Strauß und Magdalena Norkauer.
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Team-Kurzportrait "Hempies" (PDF)

"Hempies" sind nachhaltig hergestellte Frühstückscerealien auf Basis von Hanfprotein und Buchweizen, die sich durch einen erhöhten Proteingehalt und einen niedrigen Kohlenhydratanteil auszeichnen.
Zur Geschmacksgebung wird eine Kakaonote durch Rohkakao eingebracht. Durch den Verzicht von Nüssen und Weizenbestandteilen, die als häufigste pflanzliche Allergene bekannt sind, eignen sich diese Frühstückscerealien vor allem für Allergiker. Das enthaltene Hanfprotein ist wegen seines Aminosäureprofils ernährungsphysiologisch besonders wertvoll.
Hergestellt werden "Hempies" durch Extrusion.
Der Nachhaltigkeitsaspekt wird durch eine regionale Produktion mit regionalem Anbau der Hauptkomponenten (Hanf und Buchweizen) sowie durch die biologisch abbaubare Verpackung aus Stärkefolie und recyceltem Papier gewährleistet.

Erfolgreiche Teilnahme:
"Gemüseblättchen" vom Team der Hochschule Fulda

"Gemüseblättchen" – so heißt der fettfreie Gemüsesnack aus Reststoffen der Kartoffel- und Karottenverarbeitung.
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Das WM-Snack-Duo: Verena Knolmayer und Ulrich Schwab von der Hochschule Fulda.
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Team-Kurzportrait "Gemüseblättchen" (PDF)

Laut einer BMEL-Studie fallen jährlich 1.850.000 Tonnen Lebensmittelabfälle in der Industrie an. Dazu gehören auch die Schalen von Gemüse wie zum Beispiel Kartoffeln und Karotten. Sinnvoll genutzt werden diese in den "Gemüseblättchen": Getrocknete und gemahlene Karotten- und Kartoffelschalen bilden zusammen mit Wasser die Grundlage für deren Teig. Dieser wird dünn ausgerollt, geteilt und anschließend schonend gebacken. Produziert in den Farben Schwarz, Rot und Gelb-Gold, sind die "Gemüseblättchen" der ideale Snack für die Fußball-WM!
Da die "Gemüseblättchen" ohne Fett zubereitet werden, weisen sie im Vergleich zu anderen Snacks einen deutlich geringeren Energie- und Fettgehalt auf. Sie überzeugen mit ihrem natürlichen Geschmack und enthalten zugleich viele Vitamine und Mineralstoffe.
Durch die Verwertung der Schalenreststoffe sind die Rohstoffkosten niedrig und Abfall wird vermieden.


Bildergalerie: TROPHELIA Deutschland 2018


TROPHELIA-Wettbewerbe der Vorjahre
Acht Mal wurde TROPHELIA Deutschland bereits erfolgreich durchgeführt! Ausführlichere Infos zu jedem Wettbewerb:
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