Alternativen sind gefragt! Ergebnisse aus vielen IGF-Projekten schaffen Know-how für besserschmeckende, verträgliche Lebensmittel bei Zöliakie und Glutensensitivität



Nicht nur Brot und Brötchen, sondern auch Müsli, Pasta, Kuchen oder Bier – alle diese Lebensmittel enthalten in ihren üblichen Rezepturen Gluten, ein Klebereiweiß, das in häufig verwendeten Getreidearten wie Weizen, Roggen, Hafer und Gerste enthalten ist. Bei einer glutenfreien Ernährung müssen diese Lebensmittel durch Alternativen ersetzt werden. Für viele Menschen ist der strenge Verzicht auf glutenhaltige Produkte zwingend: Etwa eine halbe Million Deutsche und weltweit etwa ein Prozent der Bevölkerung ist Schätzungen zufolge an Zöliakie erkrankt, eine Autoimmunerkrankung, bei der der Verzehr von glutenhaltigen Lebensmitteln zu entzündlichen Veränderungen der Dünndarmschleimhaut führt. Eine glutenfreie Diät kann auch langfristig bei Menschen hilfreich sein, bei denen eine Nicht-Zöliakie-Glutensensitivität (NCGS, auch NCWS (non-celiac wheat sensitivity)) vorliegt: Gluten und Amylase-Trypsin-Inhibitoren (ATI) können Auslöser für die damit verbundenen reizdarmtypischen Beschwerden sein. Schätzungen gehen davon aus, dass bis zu 10 Prozent der Bevölkerung von NCGS betroffen sein könnten.




Forschungsvorhaben


... Projekte der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF)


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