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Sehr geehrte Damen und Herren,
wir freuen uns über Ihr Interesse an unserem monatlichen Newsletter "FEI-Aktuell". In der Februar-Ausgabe 2023 finden Sie folgende Themen:
Projekt des Monats Februar 2023: Mehr Abwechslung im Brotkorb mit Spezialitäten aus Dinkel und Emmer: Forschungsteam schafft wissenschaftliche Grundlagen zur Verbesserung der Backeigenschaften
21. Kooperationsforum 2023 – jetzt anmelden: "Charakterisierung, Processing und Einsatz pflanzlicher Proteine – Konzepte für die Lebensmittel von morgen"
Bis zum 28. April Dissertationen einreichen: Ausschreibung des Friedrich-Meuser-Forschungspreises 2023
Vortragsreihe "FEI-Highlights 2023": Web-Vortrag "IGF ermöglicht Upcycling in der Obst- und Gemüseproduktion: Extrusion zur gezielten Veränderung ballaststoffreicher Nebenprodukte" von Antje Trabert am 15. Februar 2023
Vortragsreihe "FEI-Highlights 2023": Web-Vortrag "Original oder Fälschung – Analytische Strategien aus der IGF für die Authentifizierung von Lebensmitteln" von Dr. Marina Creydt am 22. März 2023
Dokumentation des "FEI-Highlights 2023" vom 19. Januar: Web-Vortrag "IGF ermöglicht neue Wege in der Produktentwicklung: Gewinnung und Einsatz von Exopolysacchariden in Milchprodukten" von PD Dr. Doris Jaros
Innovationsmotor IGF: Neue Forschungsanträge bis 1. März 2023 einreichen!
FEI-Projektförderung 2022/23 im Überblick: Neue Forschungsprojekte – neue Innovationsimpulse
Neu im FEI-Netzwerk: Prof. Dr. Anja Maria Wagemans
FEI-Projektförderung: Preisverdächtige Projekte gesucht
Projekt des Monats Februar 2023
Mehr Abwechslung im Brotkorb mit Spezialitäten aus Dinkel und Emmer: Forschungsteam schafft wissenschaftliche Grundlagen zur Verbesserung der Backeigenschaften

Alte Brotgetreidearten wie Dinkel und Emmer erleben seit einigen Jahren eine Renaissance. Vor allem Dinkel: Der enge Verwandte des heutigen Weichweizens bleibt zwar im Ertrag hinter dem Weizen zurück, er verträgt jedoch ein raueres Klima, ist resistenter gegen Krankheiten und bedarf, ebenso wie Emmer, weniger Düngung. Emmer verleiht insbesondere Vollkornbackwaren einen herzhaften und leicht nussigen Geschmack. Beide „Urgetreide“ schaffen im Brotkorb mehr Abwechslung und sind wohlschmeckende Alternativen. Doch sowohl Dinkel als auch Emmer stellen Bäckereien jeder Größe stets vor die Herausforderung, dass ihre Mehle deutlich schwieriger zu verarbeiten sind als Weizenmehl, denn sie bilden sehr weiche und klebrige Teige. Über die Verarbeitung von Weizen ist ein breites Wissen vorhanden; im Gegensatz dazu sind nur sehr wenige entsprechende Studien für den Einsatz von Dinkel und Emmer verfügbar. Dies will ein Forschungsteam der Abteilung für Bioaktive und Funktionelle Lebensmittelinhaltsstoffe am Karlsruher Institut für Technologie mit den Ergebnissen eines Vorhabens der Industriellen Gemeinschaftsforschung ändern: Ziel ist es, die Gründe für die schlechteren Teig- und Backeigenschaften von Dinkel und Emmer im Vergleich zu Weizen während der Teigbereitung aufzuklären.

21. Kooperationsforum 2023 – jetzt anmelden
"Charakterisierung, Processing und Einsatz pflanzlicher Proteine – Konzepte für die Lebensmittel von morgen"

Die Weltbevölkerung wächst stetig und mit ihr der Bedarf an Proteinen für die Lebensmittelproduktion. Dieser Bedarf kann nicht allein durch Proteine tierischen Ursprungs gedeckt werden. Die Lebensmittelindustrie ist deshalb bestrebt, zunehmend pflanzliche Proteine einzusetzen, nicht zuletzt auch, um dem wachsenden Trend zu einer vegetarischen oder veganen Ernährung Rechnung zu tragen. Zudem ist der ökologische Fußabdruck pflanzlicher Proteine deutlich geringer als derjenige tierischen Ursprungs und ihr Einsatz somit auch ein Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit.
Das FEI-Kooperationsforum beleuchtet die Herausforderungen, die sich beim Einsatz pflanzlicher Proteine stellen, präsentiert Ansätze und Strategien für die Entwicklung neuer Lebensmittel und gibt Impulse für neue Projekte der Industriellen Gemeinschaftsforschung. Freuen Sie sich auf spannende Vorträge und eine attraktive Netzwerkveranstaltung. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

Bis zum 28. April Dissertationen einreichen
Ausschreibung des Friedrich-Meuser-Forschungspreises 2023

Zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses werden mit dem Friedrich-Meuser-Forschungspreis herausragende Forschungsarbeiten (Dissertationen) ausgezeichnet, die im Kontext eines vom FEI geförderten Projekts der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) entstanden sind.
Eigennominierungen von jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sind ebenso möglich wie Vorschläge von Instituts- und Projektleiter/innen.
Einreichungen sind bis zum 28. April 2023 herzlich willkommen!

Vortragsreihe "FEI-Highlights 2023"
Web-Vortrag "IGF ermöglicht Upcycling in der Obst- und Gemüseproduktion: Extrusion zur gezielten Veränderung ballaststoffreicher Nebenprodukte" von Antje Trabert am 15. Februar 2023

Ressourcenschonung steht im Mittelpunkt unseres zweiten diesjährigen Web-Vortrags in der Reihe "FEI-Highlights" am 15. Februar 2023. Die Nachwuchswissenschaftlerin Antje Trabert vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT), berichtet unter dem Titel „IGF ermöglicht Upcycling in der Obst- und Gemüseproduktion: Extrusion zur gezielten Veränderung ballaststoffreicher Nebenprodukte“ über die Ergebnisse eines IGF-Projekts, für den Sie sich direkt anmelden können.

Vortragsreihe "FEI-Highlights 2023"
Web-Vortrag "Original oder Fälschung – Analytische Strategien aus der IGF für die Authentifizierung von Lebensmitteln" von Dr. Marina Creydt am 22. März 2023

Der Betrug mit Lebensmitteln stellt ein erhebliches wirtschaftliches Problem dar. Fälschungen sind aufgrund komplexer Warenströme und zunehmend ausgefeilterer krimineller Strategien der Fälscher immer schwerer detektierbar und erfordern effizientere analytische Nachweistechniken. Im Rahmen der IGF-Projekte AiF 20506 N und AiF 18349 N wurden mittels Massenspektronomie und Kernresonanzspektronomie neue analytische Methoden zum Nachweis der geographischen Herkunft von Spargel sowie zu lagerungsbedingten Veränderungen von Haselnüssen entwickelt, die von Frau Dr. Marina Creydt vorgestellt werden.

Dokumentation des "FEI-Highlights 2023" vom 19. Januar
Web-Vortrag "IGF ermöglicht neue Wege in der Produktentwicklung: Gewinnung und Einsatz von Exopolysacchariden in Milchprodukten" von PD Dr. Doris Jaros

Am 19. Januar konnten wir unsere Vortragreihe "FEI-Highlights 2023" mit PD Dr. Doris Jarus von der Technischen Universität Dresden fortsetzen: "IGF ermöglicht neue Wege in der Produktentwicklung: Gewinnung und Einsatz von Exopolysacchariden in Milchprodukten" lautete der Titel ihres Web-Vortrags zu den erfolgreich abgeschlossenen IGF-Projekten AiF 19663 BG und AiF 20769 BR, über deren Ergebnisse Frau Dr. Jaros berichtete. Im Rahmen ihrer Forschungsarbeiten wurde ein Verfahren zur Nutzung von sog. extrazellulären Polysacchariden (EPS) entwickelt, die von Milchsäurebakterien produziert werden. Exopolysaccharid-funktionalisierte Konzentrate auf Basis von Sauermolke können zur Textur- und Stabilitätsverbesserung von Milcherzeugnissen eingesetzt werden. Die Ergebnisse eröffnen die Möglichkeit, Sauermolke einer wertsteigernden Verwertung zuzuführen und dienen gleichzeitig dazu, die Produktqualität von Milcherzeugnissen ohne den Zusatz von milchfremden Stabilisatoren zu erhöhen.
Die Aufzeichnung des Vortrags sowie die Präsentationsfolien wurden veröffentlicht; für den Einblick benötigen Sie eine Anmeldung im FEI-Service.

Innovationsmotor IGF
Neue Forschungsanträge bis 1. März 2023 einreichen!

Nach Inkrafttgreten der neuen Richtlinie für das IGF-Programm zum Jahresbeginn sind die Chancen, den Innovationsmotor IGF für die mittelständisch geprägte Lebensmittelindustrie nutzen zu können, gut. Der Countdown läuft - Reichen Sie daher spätestens bis zum 1. März 2023 neue Forschungsanträge beim FEI ein!
Eingangstermin für transnationale IGF-Projekte im Rahmen der IGF-Fördervariante CORNET ist bereits der 17. Februar 2023. Die FEI-Projektbörse unterstützt Industrie und Wissenschaft bei der Partnerfindung und Projektgenerierung. Projektvorschläge (Projektkurzbeschreibungen) zur Partnersuche können jederzeit eingereicht werden - Informationen zu den aktuellen Einreichungsbedingungen und die aktuellen Formulare stehen im FEI-Service zur Verfügung.

FEI-Projektförderung 2022/23 im Überblick
Neue Forschungsprojekte – neue Innovationsimpulse

Insgesamt 14 neue IGF-Projekte des FEI konnten seit August 2022 an den Start gehen: Sie sind hier mit Links zu weiterführenden Informationen zu jedem einzelnen Projekt zu finden.
In der ebenfalls verlinkten Projektdatenbank finden Interessierte aktuell 688 FEI-Projekte, die seit dem Jahr 2000 über den FEI gefördert wurden, aktuell gefördert werden oder in Vorbereitung stehen.

Neu im FEI-Netzwerk
Prof. Dr. Anja Maria Wagemans

Der Vielzahl der Akteurinnen und Akteure im FEI-Netzwerk gesellen sich kontinuierlich neue hinzu. Wissenschaftler(innen), die erstmalig die Leitung eines IGF-Projektes des FEI übernehmen, Expertinnen und Experten, die neu in den Wissenschaftlichen Beirat des FEI gewählt wurden sowie Vertreterinnen und Vertreter von Unternehmen, die erstmalig für die Projektkoordination in einem Projektbegleitenden Ausschuss verantwortlich sind. Prof. Dr. Anja Maria Wagemans hatte während ihrer Promotion an der Universität Hohenheim den ersten Kontakt zur Industriellen Gemeinschaftsforschung und zum FEI-Netzwerk. Aktuell bearbeitet die Junior-Professorin an der TU Berlin federführend die IGF-Vorhaben AiF 22232 N und 22270 N und befasst sich hier im Schwerpunkt mit veganen Stützstrukturen für Fleisch (extrudiert und 3D-gedruckt) sowie mit der Strukturbildung in Pflanzenproteingelen. Für Wagemans stellt die aktive Nutzung der Verbindung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft einen großen Mehrwert für ihre Forschungsarbeit dar.

FEI-Projektförderung
Preisverdächtige Projekte gesucht

Aus der Vielzahl der IGF-Projekte, die über den FEI koordiniert und erfolgreich abgeschlossen wurden, werden derzeit die besonders hell leuchtenden gesucht – jene Projekte, die sich durch eine exzellente wissenschaftliche Qualität sowie durch eine überdurchschnittlich hohe wirtschaftliche Relevanz, insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen, auszeichnen.
Auch für weitere geplante Berichterstattungen werden "Leuchtturm-Projekte" gesucht. Wenn Sie überzeugt sind, dass Ihr FEI-Projekt dazu gehört, freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme.

Herausgeber

Forschungskreis der Ernährungsindustrie e.V. (FEI)
Godesberger Allee 125
53175 Bonn

Telefon: +49 228 3079699-0
Telefax: +49 228 3079699-9

E-Mail: fei@fei-bonn.de
Internet: www.fei-bonn.de

Vertretungsberechtigt nach Art. 4 Abs. 7 der Europäischen
Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO)
Dr. Georg Munz
Geschäftsführer

Eintrag im Vereinsregister Bonn: Registernummer 6278
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