Logo Ausgabe 02/2021
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir freuen uns, Ihnen die monatliche Ausgabe von "FEI-Aktuell" vorstellen zu können. In der Februar-Ausgabe 2021 finden Sie folgende Themen:
Projekt des Monats Februar 2021: Enzyme aus Speisepilzen machen’s möglich! Natürlicher Abbau von Ebergeruch-Substanzen bei der Herstellung von Fleischprodukten
Bis zum 30. April Dissertationen einreichen: Ausschreibung des Friedrich-Meuser-Forschungspreises 2021
Vortragsreihe "FEI-Highlights 2021": Web-Vorträge zu erfolgreichen IGF-Projekten des FEI am 23. Februar und 18. März
Jetzt anmelden zum 1. digitalen FEI-Kooperationsforum: „Big Data, Digitalisierung und Smart Factory – Chancen für eine intelligente Lebensmittelproduktion der Zukunft“ am 20. und 27. April 2021
Innovationsmotor IGF: Neue Forschungsanträge bis 1. März 2021 einreichen!
IGF-Fördervariante CORNET: Neue Forschungsanträge für transnationale Projekte bis 19. Februar 2021 einreichen!
Best-Practice-Projekt: Vom Nischenprodukt zum Zukunftstrend dank IGF: Forschungsteam verbessert Schlüsseltechnologie für die Herstellung pflanzenbasierter Alternativen zu Fleischprodukten
FEI-Projektförderung 2020/2021 im Überblick: Neue Forschungsprojekte – neue Forschungsergebnisse
Zahl des Monats Februar 2021: 200 Mio. Euro für die Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF)
Projekt des Monats Februar 2021
Enzyme aus Speisepilzen machen’s möglich! Natürlicher Abbau von Ebergeruch-Substanzen bei der Herstellung von Fleischprodukten

Im Spannungsfeld zwischen Tierschutz, Ressourcenökonomik und Verbrauchererwartungen steht das Fleisch nicht-kastrierter, männlicher Schweine: Mit dem Heranwachsen entwickeln die Eber körpereigene Substanzen wie Skatol und Androstenon, die einen unangenehmen Geruch hinterlassen, den sogenannten Ebergeruch. Um Ebergeruch im Fleisch zu verhindern, wurde ein Großteil der männlichen Mastferkel bislang ohne Betäubung kastriert. Da die betäubungslose Ferkelkastration jedoch gegen den Tierschutz verstößt, ist sie seit Januar 2021 verboten. Vor diesem Hintergrund wird im Rahmen eines IGF-Projektes des FEI ein neuer Ansatz verfolgt: Durch den Einsatz geeigneter Enzyme aus natürlichen Speisepilzen sollen die Geruchssubstanzen aus Eberfleisch während der Herstellung von Fleischprodukten wie Brühwurst abgebaut werden. Dieses innovative Verfahren zielt auf die wertschöpfende und nachhaltige Verarbeitung von Schweinefleisch ab, das zuvor im Zweifel entsorgt werden musste.

Bis zum 30. April Dissertationen einreichen
Ausschreibung des Friedrich-Meuser-Forschungspreises 2021

Der FEI hat 2021 zum dritten Mal den Friedrich-Meuser-Forschungspreis ausgeschrieben: Zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses werden damit herausragende Forschungsarbeiten (Dissertationen) ausgezeichnet, die durch wissenschaftliche Exzellenz, Innovationspotential und hohe wirtschaftliche Anwendungsrelevanz herausragen.
Die im Kontext eines vom FEI geförderten Projekts der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) entstandenen Forschungsarbeiten sind thematisch nicht eingegrenzt. Eigennominierungen sind ebenso möglich wie Vorschläge von Instituts- und Projektleiter/innen.
Einreichungen sind bis zum 30. April 2021 herzlich willkommen!

Vortragsreihe "FEI-Highlights 2021"
Web-Vorträge zu erfolgreichen IGF-Projekten des FEI am 23. Februar und 18. März

Nach einem sehr guten Start der Vortragsreihe "FEI-Highlights" im Herbst 2020 geht es nun weiter mit den Web-Vorträgen des FEI:
Am 23. Februar 2021 referiert Prof. Dr. Bianca May von der Hochschule Geisenheim über optimierte Verarbeitung von Fruchtsäften, Nektaren und Smoothies dank IGF.
Dr. Nino Terjung vom Deutschen Institut für Lebensmitteltechnik (DIL) präsentiert am 18. März 2021 seine Erkenntnisse zur stofflichen und verfahrenstechnischen Konzeption pflanzenbasierter Alternativen mit Brühwurst- und Rohwurstcharakter.
Melden Sie sich am besten direkt zu den gebührenfreien Web-Vorträgen an! Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme – aus Ihrem Büro oder Homeoffice, per PC, Laptop, Tablet oder Handy!

Jetzt anmelden zum 1. digitalen FEI-Kooperationsforum
„Big Data, Digitalisierung und Smart Factory – Chancen für eine intelligente Lebensmittelproduktion der Zukunft“ am 20. und 27. April 2021

Auch in der Lebensmittelproduktion erfasst die Digitalisierung alle relevanten Bereiche: Deren erfolgreiche Umsetzung ist ein entscheidender Wettbewerbsvorteil von Unternehmen. Die Veranstaltung bietet einen guten Überblick über die Potentiale des digitalen Wandels für die Branche – und hat zum Ziel, Impulse für neue Projekte der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) zu geben: Denn es besteht ein hoher Bedarf an anwendungsnaher Forschung, besonders für kleine und mittelständische Unternehmen – damit nicht nur die Big Player von Big Data profitieren werden.
Wir freuen uns über Ihre Anmeldung zum 1. digitalen FEI-Kooperationsforum, das am 20. und 27. April 2021 via Zoom durchgeführt wird.

Innovationsmotor IGF
Neue Forschungsanträge bis 1. März 2021 einreichen!

Auf 200 Mio. Euro ist der Etat 2021 angestiegen, der für die Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) – das Förderprogramm des BMWi für Forschung im Mittelstand – bereitsteht.
Damit sind die Chancen, den Innovationsmotor IGF auch in der mittelständisch geprägten Lebensmittelindustrie weiterlaufen zu lassen, besser denn je: Reichen Sie daher spätestens bis zum 1. März 2021 neue Forschungsanträge beim FEI ein.

IGF-Fördervariante CORNET
Neue Forschungsanträge für transnationale Projekte bis 19. Februar 2021 einreichen!

Die IGF-Fördervariante CORNET bietet die Möglichkeit, Gemeinschaftsforschungsprojekte transnational durchzuführen, d.h. deutsche IGF-Projekte durch Parallelaktivitäten in anderen Ländern zu erweitern und damit – unter Bündelung nationaler Mittel – als europäische bzw. internationale Kooperationsvorhaben durchzuführen.
Im Rahmen des 31. Call können dem FEI noch bis zum 19. Februar 2021 Anträge für neue CORNET-Projekte vorgelegt werden. Ansprechpartner im EU-Büro des FEI ist Dr. Jan Jacobi.

Best-Practice-Projekt
Vom Nischenprodukt zum Zukunftstrend dank IGF: Forschungsteam verbessert Schlüsseltechnologie für die Herstellung pflanzenbasierter Alternativen zu Fleischprodukten

Noch vor einigen Jahren fristeten Tofu-Wiener, Erbsen-Patties oder Soja-Schnitzel ein Nischendasein. Inzwischen sind sie im Kühlschrank vieler Menschen angekommen: Im ersten Quartal 2020 stieg der Absatz auf rund 20.000 Tonnen, das entspricht einem Anstieg um 37 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Eine dynamische Entwicklung wie nie zuvor wird für die kommenden Jahre erwartet. Ethische, gesundheitliche und ökologische Gründe sprechen für viele Verbraucherinnen und Verbraucher für den Konsum der pflanzenbasierten Alternativen zum Fleisch.
Doch der Veggie-Boom konnte erst an Fahrt aufnehmen, seitdem die Qualität stimmt und die Produkte nicht mehr etwas versprechen, was sie nicht halten können – vor allem die Strukur und die Konsistenz vieler Produkte war bis vor wenigen Jahren nicht wirklich überzeugend: Der typische Biss der fleischbasierten Vorbilder fehlte!
Dies zu ändern, war das Ziel eines IGF-Projektes des FEI, an dem drei Wissenschaftlerteams der TU Berlin, des Deutschen Instituts für Lebensmitteltechnik und des KIT zusammen geforscht haben. Mit großem Erfolg!

FEI-Projektförderung 2020/2021 im Überblick
Neue Forschungsprojekte – neue Forschungsergebnisse

Insgesamt 14 neue IGF-Projekte des FEI konnten seit Oktober 2020 an den Start gehen: Sie sind hier mit Links zu weiterführenden Informationen zu jedem einzelnen Projekt zu finden.

Zahl des Monats Februar 2021
200 Mio. Euro für die Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF)

Ein Rekordbudget von 200 Mio. Euro stellt das BMWi 2021 der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) zur Verfügung, um die Innovations- und Forschungsaktivitäten des deutschen Mittelstands zu fördern. Diese Summe wurde mit dem Bundeshaushaltsgesetz 2021 Ende 2020 beschlossen.
Damit steht eine stabile Basis für die Fortsetzung dieses erfolgreichen Mittelstandsförderprogramms auch für die Lebensmittelindustrie und deren Umfeld bereit: Neue Anträge für IGF-Projekte mit Starttermin in 2021 können noch bis zum 1. März 2021 beim FEI eingereicht werden.

Herausgeber

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