Food-Innovation-Wettbewerb (ECO)TROPHELIA 2019: Berliner "TempSta" sichert sich Platz 1 auf deutscher und Platz 3 auf europäischer Ebene

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"TempSta" heißt der proteinreiche Tempeh-Snack aus Erbsen, der beim Food-Innovation-Wettbewerb TROPHELIA Deutschland in diesem Jahr gewonnen hat. Entwickelt wurde der neue TROPHELIA-Star von einem fünfköpfigen Team von Studentinnen, die an der Technischen Universität Berlin Lebensmitteltechnologie studieren.
Auch auf europäischer Ebene konnte "TempSta" punkten: Im Wettstreit mit insgesamt 17 Teams, die aus ganz Europa am 6. und 7. Oktober zum ECOTROPHELIA-Finale nach Köln gereist waren, sicherte sich das deutsche Team die mit 2000 Euro dotierte Bronze-Platzierung.
HERZLICHE GLÜCKWÜNSCHE an das gesamte Team – Deborah Becker, Carla Großpietsch, Cigdem Özbilen, Imani Reiser und Sakurako Yagami – sowie Prof. Dr. Cornelia Rauh und Nele Märtens, die das Team betreut haben!

Pressemitteilung vom 8. Oktober 2019: Team der TU Berlin holt Bronze für Deutschland!

Pressemitteilung vom 11. April 2019: Berliner "TempSta" sichert sich Platz 1 und vertritt Deutschland auf europäischer Ebene

Platz 1:
"TempSta" vom Team der Technischen Universität Berlin

Proteinreich, knusprig-lecker und zu 90 Prozent aus regional angebauten Erbsen: Das ist der Tempeh-Kräcker "TempSta" – der TROPHELIA-Star 2019!
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Die Gewinnerinnen von TROPHELIA 2019: Cigdem Özbilen, Carla Großpietsch, Sakurako Yagami, Imani Reiser und Deborah Becker. Herzliche Glückwünsche!
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Team-Kurzportrait "TempSta" (PDF)

Für das indonesische Fermentationsprodukt Tempeh werden traditionellerweise gekochte Sojabohnen mit einem Pilz kultiviert – in "TempSta" werden die Sojabohnen durch regional angebaute Erbsen ersetzt, um weite Transportwege für die Rohstoffe zu vermeiden. Nach der Fermentation der Erbsen mit dem Pilz Rhizopus oligosporus wird der Erbsen-Tempeh in dünne Scheiben geschnitten und heißluftfrittiert. Dabei wird Rapsöl sehr fein zerstäubt und mittels Luftzirkulation verteilt, so dass "TempSta" deutlich weniger Fett als durch herkömmliches Frittieren enthält. Der proteinreiche Kräcker für den kleinen Hunger zwischendurch punktet auch mit vielen Vitaminen und Mineralstoffen, ist gluten- und laktosefrei und somit eine optimale Ergänzung zu einer gesunden und bewussten Ernährungsweise.

Platz 2:
"Mi-weiz" vom Team der Technischen Universität Berlin

Körner 2.0: "Mi-weiz" – die vegane, ultraschallbehandelte Süßspeise auf Getreidebasis, reich an Nährstoffen, mit einem Hauch von Orient.
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Maren Schulz und Amr Aldairi entwickelten zusammen mit Sören Diener und Omar Marie (die beide nicht beim Finale dabei waren) die Süßspeise "Mi-weiz". Glückwunsch zu Platz 2!
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Team-Kurzportrait "Mi-weiz" (PDF)

"Mi-weiz" ist eine vegane Süßspeise auf Basis von Weizenkörnern, Buchweizen und Süßlupinen, die als Dessert, Snack oder als Frühstücksbrei verzehrt werden kann. Das Produkt ist angelehnt an ein syrisches Dessert, dessen Konsistenz an Milchreis erinnert. Anstatt der traditionellen Herstellungsweise mit Speisestärke wird die puddingähnliche Struktur mittels Ultraschallbehandlung sowie Citrusfasern erzeugt, die als Nebenprodukte bei der Lebensmittelverarbeitung anfallen. Die Ultraschallbehandlung mit den Citrusfasern bietet mehrere Vorteile: ein neues Texturerlebnis, erhöhte Produktstabilität ohne den Zusatz von Stabilisatoren sowie einen gesteigerten Ballaststoffanteil. Die besondere ernährungsphysiologische Wertigkeit basiert auf den verwendeten Getreide- und Pseudogetreidesorten (aus regionalem Anbau), dem hohen Gehalt an Pflanzenproteinen und Mineralstoffen und durch den Einsatz von Apfelsaftkonzentrat statt Haushaltszucker zum Süßen.

Platz 3 und Innovations-Sonderpreis:
"Dulsey" vom Team der Technischen Universität Berlin

Tolle Alternative zum Beef Jerky: "Dulsey", der herzhafte Gemüsesnack auf Algenbasis.
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Freuen sich riesig über ihren Doppel-Gewinn: Sayuri Kitamura und Miriam Gößmann. Herzliche Glückwünsche!
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Team-Kurzportrait "Dulsey" (PDF)

"Dulsey" ist eine vegane Alternative zum Beef Jerky: Ein besonders herzhafter und geschmacksintensiver Snack aus Roter Beete, Rotkohl, Rotalge sowie ultraschallbehandelten Karottenfasern, der schonend dehydriert wird. Die fleischartige Textur wird durch den Einsatz von nassextrudiertem Erbsenprotein erreicht. Die Rotalge Palmaria Palmata (Dulse) sorgt erwiesenermaßen für eine Verbesserung des Hautbildes und dient gleichzeitig als Lieferant für Mikronährstoffe – "Dulsey" ist damit auch ein Produkt im neuartigen Markt der Beauty Foods. Mit einem geringen Fett- und einem hohen Protein- und Balllaststoffgehalt sättigt "Dulsey" anhaltend bei geringem Kaloriengehalt. Auch mit seiner langen Haltbarkeit, dem hohen Convenience-Grad, den regional bezogenen Zutaten und der wiederverschließbaren, biologisch-abbaubaren Verpackung überzeugt "Dulsey" als besonders innovatives und nachhaltiges Produkt.


Erfolgreiche Teilnahme:
"veTo" vom Team des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT)

Leg ein veTo gegen den Hunger ein!  Mit dem vegetarischen Toastersnack "veTo" geht das ausgesprochen lecker und gesund!
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Das ErfinderInnen-Team vom KIT mit ihrem "veTo": Désirée Martin, Anna Husfeldt, Sebastian Höhne, Felix Ellwanger und Katrin Schmitt  – mit ihrem Betreuer Nico Leister (liegend ;-)).
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Team-Kurzportrait "veTo" (PDF)

"veTo" ist ein Snack auf Basis von Kichererbsen, in dem zusätzlich verschiedene Gemüsesorten wie Karotten, Paprika, Sellerie und Spinat enthalten sind. Der Snack ist vorgegart sowie eingefroren und ermöglicht damit die schnelle Zubereitung im Toaster. Der Veggie-Toastersnack bietet eine gute Grundlage für eine ausgewogene Ernährung – auch bei einem Lebensstil mit viel Zeitdruck. Durch die Auswahl der Zutaten wird mit "veTo" ein Produkt angeboten, das eine proteinreiche, ballaststoffreiche, vitaminreiche und vegetarische Ernährung ermöglicht und langanhaltend sättigt. Durch den Verzicht auf Fleisch und Fleischprodukte werden Rohstoffe, Wasser und Energie eingespart. Das Erhitzen im Toaster bietet eine energieeffiziente Möglichkeit der Zubereitung im Vergleich zu herkömmlichen Erwärmungsmethoden wie dem Backofen. Und auch mit der Verpackung punktet "veTo": Sie ist plastikfrei.

Erfolgreiche Teilnahme:
"Yolu" vom Team der Technischen Universität Berlin

"Yolu", das kleine Frühstück für unterwegs: Mit veganen und regionalen Zutaten hergestellte Müslikugel, gefüllt mit Lupinenjoghurt.
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Die 4 haben "Yolu" erfunden und als marktreifes Produkt entwickelt: Sophie Kunst, Kai Nolte, Joscha Eckold und Parisa Mohammadshahi.
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Team-Kurzportrait "Yolu" (PDF)

Bei "Yolu" vereint der mit einem knusprigen Müsli umschlossene Lupinenjoghurt die Eigenschaften aus der klassischen Müslischüssel mit der Handhabung für unterwegs. Die mundgerechte Kugel kann mit einem Bissen verzehrt werden. Durch die Trennung von Müsli und Joghurt mithilfe einer hauchdünnen Schicht von Agar-Agar sowie Schokolade bleibt das Müsli knackig und der Joghurt frisch. Erst beim Kauen von "Yolu" kommen die beiden Elemente zusammen und ergeben das perfekte Müsligefühl im Mund. Die Zutaten basieren auf regionalen und veganen Rohstoffen wie Hafer, Lupinen und Buchweizen. Zudem ist die Verpackung aus Miscanthuspapier biologisch abbaubar und wirkt zusätzlich antimikrobiell. Durch die antimikrobielle Aktivität der biobasierten Verpackung kann die Haltbarkeit von "Yolu" natürlich verlängert werden.

Erfolgreiche Teilnahme:
"CineBalls" vom Team der Hochschule Anhalt

"CineBalls" – der alternative Kinosnack: Knackige Waffelbällchen aus Hanftrester, gefüllt mit cremiger Käse- sowie scharfer Salsasoße.
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Die 6 Erfinderinnen der "CineBalls": Franziska Jakobi, Lina Cramer, Vivian Lühr, Kristina Koch, Alina Döhler und Carina Weiß.
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Team-Kurzportrait "CineBalls" (PDF)

"CineBalls" sind Waffelbällchen mit einer knackigen Schale aus Hanf- und Weizenmehl, im Kern mit einer cremig-würzigen Käsesoße sowie alternativ einer fruchtig-scharfen Salsasoße. Konzipiert als Kinosnack, sind "CineBalls" eine echte Alternative für Nacho-Fans: Mit ihrem Durchmesser von ca. 2 cm können sie ganz ohne Kleckern verzehrt werden. Das zum Einsatz kommende Hanfmehl gibt den "CineBalls" die gewünschte Knackigkeit und trägt zu einem nussigen Geschmackserlebnis bei. Das besonders protein- und ballaststoffreiche Hanfmehl wird aus Hanftrester gewonnen; durch die Vermahlung dieses Nebenstroms ist eine nachhaltige Nutzung gesichert. Alle Zutaten werden regional aus Mecklenburg-Vorpommern bezogen; "CineBalls" werden in Snackbechern aus nachhaltig produziertem Karton angeboten, der sich vollständig recyceln lässt. Sie überzeugen daher mit mehreren ökologischen Benefits.


Bildergalerie: TROPHELIA Deutschland 2019

Die TROPHELIA-Wettbewerbe 2010 – 2018:

Koffein trifft Cookie: "kof.co", der vollwertige Frühstückskeks mit Guaraná, Chlorella und Wakame.
Bite. Stir. Enjoy. So lautet der Slogan von "Mixcuit", einer raffinierten 3-in-1-Lösung: Mit dem schmackhaften "Rührkeks" werden Plastikrührstäbchen und Zuckertütchen ersetzt, so dass jede Menge Müll vermieden wird.
2016



Das Gewinnerprodukt: "Silk Tofu", das Dessert-To-Go mit vietnamesischen Wurzeln.
Gold für "Droptail" - der Cocktail mit dem ganz besonderem Clou!
2013



So sieht "Cruemel" aus!
Goldmedaille für "ZwieBiss"!
So sehen Sieger aus!



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