TOP-Nachwuchskraft

Dr. Monika Brückner-Gühmann

Vergrößern

Studium:
2004 | Universität Bonn, Institut für Lebensmitteltechnologie und Biotechnologie | Prof. Dr. Benno Kunz
Promotion:
2011 | Technische Universität Berlin, FG Lebensmittelrheologie | Prof. Dr. Bernhard Senge
IGF-Projekte:
in der Wissenschaft
AiF 20917 BG | AiF 21442 BG
in der Wirtschaft
AiF 21616 N | AiF 22270 N | AiF 22378 N

Aktuell:
Team Lead and Senior Food Scientist | Formo Bio GmbH, Berlin


1 | Ihre Forschungsarbeit: Welches Thema mit welcher Zielsetzung haben Sie bearbeitet?

„Meine Forschungsarbeit umfasste den Bereich der alternativen Proteine mit dem Schwerpunkt der pflanzlichen Proteine und bestand darin, Prozesse nachhaltiger zu gestalten. Zum einen handelte es sich hierbei um die wertsteigernde Aufarbeitung von Nebenprodukten (z. B. Trester) in der Johannisbeerverarbeitung für den Einsatz in der Humanernährung. Ziel war die Entwicklung eines geeigneten Aufarbeitungsverfahrens sowie die Gewinnung von ballaststoff- und proteinreichen Fraktionen für den Einsatz in Lebensmitteln. Darauf aufbauend befasste ich mich mit technofunktionellen Mischfraktionen aus Raps für den Einsatz in dispersen Lebensmittelsystemen mit der Zielsetzung, das Anwendungsspektrum der Nebenprodukte Rapspresskuchen und Rapsextraktionsschrot bzw. der daraus gewonnenen Produkte und Fraktionen zu erweitern.“

2 | Industrielle Gemeinschaftsforschung über den FEI: Was verbinden Sie damit?

„Die gute Verknüpfung von Wissenschaft und Industrie. Erst mit dieser Vernetzung wird ein Austausch untereinander überhaupt möglich. Im Projekt sind es die kontinuierlichen Meetings mit dem Projektbegleitenden Ausschuss, die durch den Austausch von Expertise und Erfahrung unterschiedliche Blickwinkel ermöglichen. Durch die Beteiligung der Wirtschaftsverbände entsteht eine ganzheitliche Betrachtung. Des Weiteren wird die Zusammenarbeit der Forschungseinrichtungen und damit ein intensiver Wissenstransfer gefördert. Unschlagbar ist für mich die Verbindung zur Industrie und die damit verbundene Möglichkeit, projektintern und projektübergreifend Hand in Hand zu arbeiten und von den jeweiligen Impulsen zu profitieren.“

3 | Der FEI und das FEI-Netzwerk: Können Sie auch auf Unternehmensseite davon profitieren?

„Aus Unternehmenssicht ist das FEI-Netzwerk unverzichtbar, denn es wird ein breites Feld an Forschungsthemen abgedeckt. Die Formo Bio GmbH ist als Start-up im Projektbegleitenden Ausschuss einiger Projekte vertreten, was das Partizipieren an aktuellen Forschungsthemen möglich macht sowie den regelmäßigen Austausch mit anderen Unternehmen und der Wissenschaft fördert. Der FEI bietet hier die ideale Plattform mit Kooperationsforum, Jahrestagung und anderen Formaten. Ich selbst bin ein großer Fan der FEI-Projektbörse, denn hier wird für jede Projektidee Unterstützung geboten und der Austausch von Industrie und Wissenschaft bis zum Forschungsantrag – inklusive fundiertem Feedback – koordiniert.“

(Stand: August 2023)

Zurück zur Übersicht