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IGF-Förderung sichern: AIF fordert verlässliche Finanzierung
10. August 2026
Mit dem Regierungsentwurf für den Bundeshaushalt 2027 steht auch die Finanzierung der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) auf dem Prüfstand. Nach den aktuellen Planungen sollen die Mittel für die IGF von derzeit 178,5 Millionen Euro auf 167 Millionen Euro sinken. Die AIF – Allianz für Industrie und Forschung e. V. warnt vor den Folgen dieser Kürzung und fordert eine verlässliche finanzielle Ausstattung der mittelstandsorientierten Forschungsförderung.Der FEI unterstützt diese Forderung ausdrücklich. Die IGF bildet die Grundlage für die vorwettbewerbliche Zusammenarbeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen und ermöglicht es, aktuelle Fragestellungen der Lebensmittelwirtschaft gemeinsam zu bearbeiten.
Für die Unternehmen, die sich in den Projektbegleitenden Ausschüssen des FEI engagieren, und für die Forschungseinrichtungen, die die Projekte durchführen, ist die IGF von zentraler Bedeutung. Unternehmen bringen ihre Fragestellungen aus der Praxis ein, Forschungseinrichtungen entwickeln daraus anwendungsorientierte Lösungen. So entstehen Forschungsprojekte, deren Ergebnisse der gesamten Branche zugutekommen.
Eine Kürzung der IGF-Mittel würde die Entstehung neuer Forschungsprojekte erschweren und damit die Innovationskraft des Mittelstands schwächen. Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten sind verlässliche Rahmenbedingungen für Forschung und Innovation wichtiger denn je.
Der FEI setzt sich daher gemeinsam mit der AIF für eine auskömmliche Finanzierung der IGF im Bundeshaushalt 2027 ein. Nur mit einer verlässlichen Förderung kann die erfolgreiche Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft fortgeführt und die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Lebensmittelwirtschaft nachhaltig gestärkt werden.
Zur AIF-Pressemitteilung vom 9. Juli 2026

