Preisträgerin 2026

Dr. Kerstin Risse

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Studium:
TU Berlin
B.Sc. Lebensmitteltechnologie | M.Sc. Lebensmitteltechnologie

Promotion:
2025 | TU Berlin | Doktorvater: Prof. Dr. Stephan Drusch

IGF-Projekt: 21099 N

Aktuell:
Wissenschaftliche Mitarbeiterin (PostDoc) | Department of Mechanical Engineering, Eindhoven University of Technology


Am 10. September 2026 wurde der Friedrich-Meuser-Forschungspreis zum achten Mal verliehen. In Anerkennung ihrer herausragenden, grundlagenorientierten wissenschaftlichen Leistungen im Rahmen ihrer Dissertation wurde Dr. Kerstin Risse mit dem Friedrich-Meuser-Forschungspreis 2026 des FEI ausgezeichnet.


Ausgezeichnet für ihre herausragende Dissertation zum Thema Grenzflächenverhalten von Tensiden und Proteinen: Dr. Kerstin Risse mit der Urkunde, die ihr zuvor der FEI-Vorsitzende Dr. Götz Kröner (rechts) überreicht hat; erster Gratulant ist der Namensgeber des Preises, Prof. Dr. Dr. Friedrich Meuser (links).



In ihrer Dissertation „Rethinking the interfacial behaviour of surfactants and their interactions with proteins. A structure, temperature and time-dependent approach“ untersuchte Dr. Kerstin Risse das Grenzflächenverhalten von Tensiden und Proteinen sowie deren Einfluss auf die Stabilität von Emulsionen. Im Fokus stand die Frage, wie molekulare Struktur, Temperatur und Zeit das Zusammenspiel beider Emulgatortypen bestimmen.

Die Dissertation zeichnet sich durch eine konzeptionell besonders umfassende Ausarbeitung und einen hohen wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn aus. Ausgangshypothese war, dass die Wechselwirkungen zwischen Tensiden und Proteinen komplexer sind als bisher angenommen und neben konkurrierenden auch synergistische Effekte auftreten können. Die Arbeit zeigte erstmals systematisch, unter welchen Bedingungen solche synergistischen Effekte entstehen, und liefert damit wichtige Grundlagen für die gezielte Entwicklung stabilerer Lebensmittelemulsionen in Forschung und industrieller Praxis.

Risse's Dissertation wurde von Herrn Prof. Dr. Stephan Drusch betreut und entstand im Rahmen des IGF-Projekts „Einfluss des molekularen Aufbaus von Emulgatoren, Fettkugelgröße und Temperaturführung im Abkühlschritt auf die Fettkristallinität und Texturstabilität von Produkten aus emulgierten Triglyceriden" (21099 N) an der TU Berlin (Lebensmitteltechnologie und -materialwissenschaften).


Weiterführende Informationen:

Zur Pressemitteilung vom 11. September 2026.
Laudatio im Rahmen der Preisverleihung am 10. September 2026
Hintergrundinformation zum Preis inklusive PreisträgerInnen


Bildnutzung der Preisverleihung ausschließlich unter Angabe des Bildnachweises: © FEI | Bild: Michaela Wohlleber.

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