Ausgezeichnet!

Dr. Ulrike van der Schaaf

KaTe-Preis für wegweisende Lebensmittelforschung

Katharina Hahn, Vorsitzende des KaTech-Aufsichtsrates (links) und Patrick Schwarz, KaTech-Geschäftsführer (rechts) überreichen Dr. Ulrike van der Schaaf (Mitte) den erstmals vergebenen KaTe-Preis.
2016 schloss Dr. Ulrike van der Schaaf ihre von Prof. Dr. Heike Karbstein betreute Promotion am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) mit summa cum laude ab. Bei den entsprechenden Arbeiten drehte sich alles um Pektine, den pflanzlichen Multitalenten. In dieser Zeit forschte sie auch intensiv an einem IGF-Projekt des FEI zu Pektinen in Lebensmittelemulsionen (AiF 18644 N). Die Bioingenieurin, die nun nach ihrer Promotion am Institut für Bio- und Lebensmitteltechnik des KIT habilitiert, hat als jetzige Senior Research Scientist zwei weitere Pektin-Projekte des FEI mit auf den Weg gebracht: Im Projekt AiF 19306 N werden Pektin-Mikrogelpartikel hergestellt, im Projekt AiF 20218 N proteinreiche Pektine untersucht.

In der Pektinforschung ist die 32-Jährige mittlerweile eine gefragte Expertin. Das wird auch in der Anwendung ihrer praxisnahen Forschungsarbeiten gewürdigt: So hat die KaTech Katharina Hahn + Partner GmbH im September 2017 in Lübeck zum ersten Mal den KaTe-Preis für wegweisende Lebensmittelforschung vergeben – an Ulrike van der Schaaf. Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung erhielt sie für ihre Untersuchungen zu den emulgierenden und emulsionsstabilisierenden Eigenschaften von Citruspektin. Mit dem KaTe-Preis möchte das Lebensmitteltechnologieunternehmen junge Wissenschaftler für ihr Engagement und ihre Forschung zum Thema ökologische und soziale Nachhaltigkeit im Lebensmittelsektor fördern.

(Stand: August 2018)

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