TROPHELIA Deutschland 2026: Team der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe gewinnt mit „Cycle Bites“ und vertritt Deutschland bei ECOTROPHELIA
Mit der Produktidee „Cycle Bites“ gewinnt das Studierenden-Team der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe den diesjährigen TROPHELIA-Wettbewerb. Der Ideenwettbewerb richtet sich an Studierende der Lebensmittelwissenschaften und wurde zum 17. Mal durch den Forschungskreis der Ernährungsindustrie e. V. (FEI) ausgerichtet.
© FEI – TROPHELIA 2026 | Bild: Michaela Wohlleber
Der spannende Wettbewerbstag endet mit einer feierlichen Siegerehrung. Im Bild: Die TROPHELIA Finale-Teams (hinten), Organisatorin Susanne Stark und die Jury-Mitglieder Dr. Volker Herdegen, Martin Ammann (Sprecher der Jury), Georg Lenz, Dr. Georg Böcker und Leonie Hahn (vorne; v. l.) Nicht im Bild: Oliver Numrich
„Cycle Bites“ ist ein Snack mit funktionellen Inhaltsstoffen zur Linderung von Menstruationsbeschwerden. Während 67 % der menstruierenden Personen in Deutschland regelmäßig unter Periodenbeschwerden leiden, beschränkt sich das Angebot oft auf Schmerzmittel oder im mobilen Alltag unpraktische Teezubereitungen. Das Konzept greift das gesteigerte Verlangen nach Snacks während der Menstruation auf und steht mit einer veganen Rezeptur, Bio-Zertifizierung und vollständig recyclebarer Verpackung für eine innovative, transparente und nachhaltige Frauengesundheit.

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„Cycle Bites“ heißt das Siegerprodukt des TROPHELIA-Wettbewerbs 2026, das vom Studierendenteam der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe entwickelt wurde.

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Martin Ammann, Sprecher der TROPHELIA-Jury, hebt hervor, dass sich die jungen Teams der Herausforderung Nachhaltigkeit, Gesundheit und Lebensmittelsicherheit gestellt haben.

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Das Siegerteam der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe mit dem Scheck für den mit 2.000 Euro dotierten 1. Platz.
Das Siegerteam wird mit „Cycle Bites“ Deutschland beim europäischen Wettbewerb ECOTROPHELIA, der am 18./19. Oktober in Paris stattfindet, vertreten. Betreut wurde das Team bei der Entwicklung und Umsetzung seiner Idee durch Prof. Dr.-Ing. Ute Hermenau und beim Finale in Bonn von Prof. Dr. Miriam Pein-Hackelbusch begleitet.
HERZLICHE GLÜCKWÜNSCHE an das Team der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe – Maike Fraune, Jacqueline Steinwedel, Daria Schlüter und Juliana Schröter – sowie Prof. Dr.-Ing. Ute Hermenau, die die Studierenden der Lebensmitteltechnologie betreut hat.
Zur Pressemitteilung vom 23. April 2026
Platz 1:
„Cycle Bites“ vom Team der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe

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Das Siegerteam der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe: Maike Fraune, Juliana Schröter, Daria Schlüter und Jacqueline Steinwedel (v. l.)

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„Cycle Bites“ ist ein Keksprodukt mit funktionellen Inhaltsstoffen zur Linderung von Menstruationsbeschwerden.
„Cycle Bites“, der Menstruationskeks, ist ein Snack mit funktionellen Inhaltsstoffen zur Linderung von Menstruationsbeschwerden.
Während 67 % der menstruierenden Personen in Deutschland regelmäßig unter Periodenbeschwerden leiden, beschränkt sich das Angebot oft auf Schmerzmittel oder im mobilen Alltag unpraktische Teezubereitungen.
„Cycle Bites“ füllen die deutliche Marktlücke eines fehlenden innovativen Produkts, das auf die physiologischen Bedürfnisse von Frauen ausgelegt ist. Als Keksprodukt, angereichert mit einer Auswahl wissenschaftlich fundierter funktioneller Inhaltsstoffe wie Frauenmantel-, Schafgarben- und Gänsefingerkraut, bieten „Cycle Bites“ menstruierenden Personen eine beschwerdelindernde, sensorisch ansprechende und unkompliziert konsumierbare Snackportion.
Das Konzept greift das gesteigerte Verlangen nach Snacks während der Menstruation auf und steht mit einer veganen Rezeptur, Bio-Zertifizierung und vollständig recyclebarer Verpackung für eine innovative, transparente und nachhaltige Frauengesundheit.
Kontakt: Daria Schlüter (daria-schlueter@gmx.de)
Platz 2:
„Snicks – Die Snack Sticks“ vom Team der Hochschule Fulda

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Freuen sich über den zweiten Platz: Annabelle Lauterbach (links; mobil) und Anne Anton.

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„Snicks" ist ein koffeinhaltiger Snack-Stick auf Soja- und Weizenproteinbasis mit Möhre, Füllung aus Möhrenkraut sowie der Nebenstromverarbeitung Guayusa.
„Snicks“ ist ein innovativer, veganer Snack in handlicher Stickform, der speziell für die Anforderungen eines modernen, aktiven Lebensstils entwickelt wurde. Er vereint funktionale Proteine, Nährstoffe, natürliches Coffein, regionale Rohstoffe und sinnvolle Nebenstromverarbeitung.
Als pflanzenbasierter Snack oder kleine Zwischenmahlzeit bietet „Snicks“ nicht nur schnelle Energie und Proteine, sondern erfüllt auch ökologische und gesellschaftliche Erwartungen an zeitgemäße Ernährung.
Eine Portion „Snicks“ entspricht zwei von fünf Gemüseportionen, welche laut der DGE empfohlen sind und deckt damit einen relevanten Teil der täglichen Gemüsezufuhr ab.
Die Rezeptur basiert auf Sojamehl, Gluten und Möhrenpüree sowie einem wässrigen Auszug aus Guayusa-Trester, einem coffein- und theobrominhaltigen Nebenprodukt aus der Getränkeherstellung. Ergänzt wird diese ökologisch ausgerichtete Idee durch den Einsatz von Bio-zertifizierten, möglichst regionalen Zutaten, die nicht nur die Umwelt schonen, sondern auch kurze Transportwege und eine transparente Herkunft ermöglichen.
„Snicks“ – Der ressourcenschonende Snack, der auf die Vermeidung von Lebensmittelabfällen setzt!
Kontakt: Anne Anton (anne_anton@gmx.de)
Platz 3:
„Happy Beans – Classic Muffins“ vom Team der Hochschule Bremerhaven

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Der dritte Platz wurde an das Entwickler-Team Lena Pottharst und Mariana Domke verliehen.

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Eine proteinreiche Backmischung auf Basis von Ackerbohnenmehl mit Tröpfchen aus kakaofreier Schokoladenalternative: „Happy Beans“.
„Happy Beans – Classic Muffins“ ist eine Backmischung auf Basis von Ackerbohnenmehl, proteinreich, mit Tröpfchen bestehend aus kakaofreier Schokoladen-
alternative auf Sonnenblumenbasis.
Backen steht für Genuss, Geselligkeit und besondere Momente. Gleichzeitig verändern sich die Erwartungen der Konsumierenden: Lebensmittel sollen heute nicht nur schmecken, sondern auch bewusst, pflanzenbasiert und nachhaltig sein. Klassische Backmischungen werden diesen Ansprüchen zunehmend nicht gerecht. Vor diesem Hintergrund steht die Entwicklung der innovativen Backmischung „Happy Beans – Classic Muffins“, mit dem Ziel der Entwicklung eines nachhaltigen, marktfähigen und genussvollen Produktes mit ernährungsphysiologischen sowie umweltverträglichen Vorteilen.
„Happy Beans“ enthält Ackerbohnenmehl und die kakaofreie Schokoladenalternative ChoViva. Regionale Rohstoffe und zwölf ressourceneffiziente Muffinförmchen unterstreichen den Nachhaltigkeitsaspekt.
„Happy Beans“ – Vegan Classic Muffins – Der Muffin der mehr kann!
Kontakt: Lena Pottharst (lenpottharst@smail.hs-bremerhaven.de)
Innovations-Sonderpreis:
„Protein Bites“ vom Team der Technischen Universität Berlin

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Den Sonderpreises für die innovativste Produktidee erhielt ein Team der TU Berlin: Christopher Kind, Karim Djitté, Alexa Schreiber, Jari Begemann und Ylva Dietrich (v. l.)

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„Protein Bites“ sind ein getrocknetes pflanzliches Snack-Erzeugnis auf der Basis von Mykoprotein mit Jerky-Geschmack.
„Protein Bites“ ist ein getrocknetes pflanzliches Erzeugnis auf Basis von Mykoprotein mit Jerky-Geschmack (Snack).
„Protein Bites“ ist ein innovatives, fermentiertes Proteinprodukt auf pflanzlicher Basis. Durch kontrolliertes Wachstum von Rhizopus-Myzel entwickelt es eine faserige, fleischähnliche Textur. Die Kombination aus Hanf-Protein, pflanzlichen Fasern und gezielter mikrobieller Strukturierung erzeugt eine anisotrope, schichtartige Gewebestruktur, die sensorisch an getrocknetes Fleisch (Jerky) erinnert.
Ein Snack, der reich an Protein, Ballaststoffen und funktionellen Peptiden ist und komplett ohne tierische Bestandteile auskommt.
Aus gesellschaftlicher Perspektive trägt das entwickelte vegane Beef Jerky zur Bewältigung zentraler Herausforderungen moderner Ernährungssysteme bei, insbesondere im Hinblick auf ökologische Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz. Pflanzenbasierte Proteinquellen weisen im Vergleich zu tierischen Produkten deutlich geringere Treibhausgasemissionen sowie einen reduzierten Wasser- und Flächenbedarf auf.
„Protein Bites“ unterstützen somit u. a. eine Verringerung des ökologischen Fußabdrucks des Proteinkonsums.
Kontakt: Ylva Dietrich (ylva.dietrich@web.de)
Erfolgreiche Teilnahme:
„Druckrüben Filet“ vom Team der Technischen Universität Berlin

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Entwickelt wurde die Produktidee von Mats Erik Karius, Pauline Kuchling und Christoph Westrich (v. l.)

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„Druckrüben Filet“ aus upgecycelten Zuckerrübenschnitzeln überzeugt mit seiner fischähnlichen Textur durch hochdruckbehandelte Stärke-Matrix.
„Druckrüben Filet“ ist eine hochdruckbehandelte pflanzliche Fisch-Alternative auf Rübenbasis.
Bei der Herstellung des „Druckrüben Filets“ werden Zuckerrübenschnitzel als Upcycling-Rohstoff aus der Zuckerindustrie verwendet. Im Gegensatz zu konventionellen Fischprodukten, liefert die pflanzenbasierte Alternative einen wichtigen Beitrag zur Reduktion von Überfischung und schont damit marine Ökosysteme.
Durch die regionale Verfügbarkeit (Europa/Deutschland) von Zuckerrüben und deren bei der Extraktion entstehenden Schnitzeln liefert diese Alternative eine geringere CO2-Bilanz.
Das „Druckrüben Filet“ punktet mit seiner saftigen, formstabilen Textur mit spürbarem, jedoch feinem Widerstand beim Kauen. Die Struktur bleibt auch nach dem Erhitzen erhalten und zerfällt nicht, ohne dabei eine gummiartige oder übermäßig feste Beschaffenheit anzunehmen.
Kontakt: Christoph Westrich (cwestrich@posteo.de)
Erfolgreiche Teilnahme:
„NutriCrunch“ vom Team der Technischen Universität Berlin

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Das Entwickler-Team der Produktidee: Clara Liebhart, Yanan Li und Richard Sutedjo (v. l.) Nicht im Bild: Saba Grohmann, Lisa Muchow und Amata Safo.

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Genuss mit gutem Gewissen: „NutriCrunch“ sind vielseitig einsetzbare extrudierte Flips auf Erbsenisolat-Basis mit Treber.
„NutriCrunch“ steh für extrudierte Snack-Flips auf Erbsenisolat-Basis mit getrocknetem und vermahlenem Biertreber.
„NutriCrunch“ ist eine neutral extrudierte Produktbasis auf Grundlage von upcyceltem Biertreber und Erbsenproteinisolat und ist nicht als fertiger Snack konzipiert, sondern als vielseitig einsetzbare Basis, die je nach Anwendung weiterverarbeitet werden kann.
Durch die stabile, knusprige und luftige Textur eignet sich „NutriCrunch“ für unterschiedliche Einsatzbereiche, beispielsweise als Snackkomponente, als Granola-Zutat oder als pflanzliche Fleischalternative in herzhaften Gerichten. Die milde, leicht getreidige Eigennote ermöglicht sowohl süße als auch herzhafte Anwendungen und bietet dem Verbraucher eine hohe Flexibilität in der Weiterverarbeitung.
Neben dem innovativen Nutzungskonzept leistet "NutriCrunch" einen Beitrag zur Reduzierung von Lebensmittelverlusten, indem Biertreber als Nebenprodukt der Brauindustrie gezielt aufgewertet wird. In Kombination mit Erbsenproteinisolat als pflanzlicher Proteinquelle entsteht eine nachhaltige Produktbasis, die ökologische Vorteile mit zeitgemäßen Konsumgewohnheiten verbindet.
Kontakt: Clara Liebhart (c.liebhart@campus.tu-berlin.de)
Bildergalerie der Veranstaltung
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