Institute im Fokus

Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Institut für Bio- und Lebensmitteltechnik
Bereich I: Lebensmittelverfahrenstechnik


Feier des 50. LVT-Geburtstags im November 2011 mit aktuellen und ehemaligen Diplomanden, Doktoranden und Habilitanden.


Vor 51 Jahren wurde auf Betreiben des „Kältepapstes“ Prof. Dr. Rudolf Plank der Grundstein für den heutigen Bereich Lebensmittelverfahrenstechnik am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) gelegt: Das Institut für Technologie der Lebensmittelverarbeitung der damaligen Technischen Hochschule Karlsruhe wurde 1961 gegründet. Dort wurden unter der Leitung von Prof. Johann Kuprianoff die ersten Lebensmittelingenieure Karlsruher Prägung“ ausgebildet. Von 1972 bis 1985 leitete Prof. Dr. Marcel Loncin das Institut; er übergab dieses Amt 1986 an Prof. Dr. Helmar Schubert.
Leitet seit 2004 die Lebensmittelverfahrenstechnik am KIT: Prof. Dr. Heike P. Schuchmann.
Seit 2004 führt Prof. Dr. Heike P. Schuchmann die Geschicke des Hauses, an dem zurzeit (Stand: Oktober 2012) 21 Wissenschaftliche Mitarbeiter und 11 Technische Angestellte tätig sind. Es werden sowohl Arbeiten in der Grundlagenforschung durchgeführt, als auch in Kooperation mit Partnern aus der Industrie anwendungsorientierte Lösungsansätze erarbeitet. Aktuell werden allein sechs IGF-Projekte des FEI bearbeitet; weitere FEI-Projekte stehen in den Startlöchern. Der Bereich Lebensmittelverfahrenstechnik hat sich auf folgende Forschungsschwerpunkte spezialisiert:
  • Emulgiertechnik: Emulgier- und Dispergiertechnik, Strukturieren von Tropfen und Partikeln,
  • Formulierungstechnologien zur Verkapselung von Bioaktivstoffen,
  • Thermophysikalische Verarbeitungsprozesse, wie Haltbarmachen durch Trocknung oder Gefrieren,
  • Extrusion zur Gestaltung von kohlenhydratbasierten Formulierungssystemen und Lebensmitteln.
Neben der Forschung werden in Schuchmanns Institut Lehrveranstaltungen zur Lebensmittelverfahrenstechnik und Produktgestaltung für Studierende des Bio-, Chemie- und Wirtschaftsingenieurwesens sowie der Verfahrenstechnik und der Lebensmittelchemie angeboten. Im letzten Semester belegten über 200 Studierende diese Lehrangebote, um auch künftig mit einer „Karlsruher Prägung“ in den Berufsalltag durchstarten zu können.

(Stand: Oktober 2012)
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