Projekte des Monats

Von den über 100 laufenden Forschungsprojekten, die über den FEI koordiniert werden, wird jeden Monat ein Paradebeispiel ausgewählt: als das Projekt des Monats.
Jeden Monat: ein anderes Themenfeld, eine andere Branche, andere Forschungsinstitute. 12 Bausteine bzw. Beispiele, die pars pro toto für die Bandbreite der FEI-Projektförderung stehen. Die Projekte des Monats haben eines gemeinsam: Sie überzeugen durch wissenschaftliche Qualität sowie durch wirtschaftliche Relevanz.
  • Projekt des Monats März 2019

    Nur Gutes aus der Natur genießen: Münchner Wissenschaftlerteam entwickelt Schnellverfahren zur Detektion gesundheitlich bedenklicher Pflanzeninhaltsstoffe

    Eine Quelle für Pyrrolizidinalkaloide: Das Gewöhnliche Greiskraut (Senecio vulgaris). Pyrrolizidinalkaloide sind sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe, die von über 6.000 Pflanzen gebildet werden, um ihre natürlichen Fressfeinde abzuwehren. Im Tierversuch zeigen bestimmte Verbindungen dieser Stoffe lebertoxische sowie krebserzeugende und erbgutverändernde Wirkungen. Ein Vorkommen dieser Verbindungen in Lebens- und Futtermitteln ist daher natürlich unerwünscht, doch grundsätzlich in vielen Lebensmitteln möglich. Daher suchen Hersteller für ihre Rohstoffkontrolle und ihre Qualitätssicherung nach Möglichkeiten, diese gesundheitlich bedenklichen Pflanzeninhaltsstoffe schnell und einfach vor Ort detektieren zu können. Mehr
  • Projekt des Monats Februar 2019

    Verhindert Falschkennzeichnungen von Fischen: Forscher entwickeln DNA-Chip zur Schnellbestimmung von Speisefischarten

    Über 500 verschiedene Fischarten stehen Verbraucherinnen und Verbrauchern in Deutschland täglich als Frisch- oder Tiefkühlware zur Auswahl. Den Appetit auf Fisch hierzulande deckt der heimische Fisch bei weitem nicht ab: Über 80 % des Bedarfs werden aus dem Ausland importiert. Oft beziehen fischverarbeitende Betriebe und Händler die Erzeugnisse bereits bearbeitet, so dass eine visuelle Überprüfung der Artenangabe zur korrekten Kennzeichnung der Waren deutlich erschwert ist. Mehr
  • Projekt des Monats Januar 2019

    Ein Beitrag zur Energiewende: Forscher sorgen für mehr Prozesseffizienz bei der Fraktionierung von Milchproteinen

    Für Menschen mit besonderen Ernährungsanforderungen sind sie besonders wichtig: Die Proteine aus Milch und Molke sowie deren einzelne Bestandteile. Um diese getrennt nutzen zu können, werden Milch- und Molkenproteine mittels Membrantrennverfahren fraktioniert.
    Doch dieser Prozess ist nicht effizient – vor allem in energetischer Hinsicht. Ziel eines IGF-Projektes ist es, das Fouling-Phänomen zu vermeiden und einen Filtrationsprozess mit deutlich reduziertem Energieeinsatz und besseren Trennergebnissen zu ermöglichen.
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