Röntgenscanner für die Qualitätssicherung in der Lebensmittelproduktion
Röntgenscanner werden in der Lebensmittelproduktion bislang fast ausschließlich für die Detektion von Fremdkörpern eingesetzt.Bisher wurde die Detektionsleistung von Röntgenscannern im Wesentlichen durch die eingesetzten Zeilenkameras begrenzt: Hinreichend rauscharme Röntgenbilder können bei Verwendung von Zeilenkameras nur bei einer relativ geringen Ortsauflösung (typisch 0,8 – 1 mm) erzeugt werden. Eine höhere Ortsauflösung wäre aber nicht nur für die Detektion kleinerer Fremdkörper (Durchmesser kleiner 1 mm) erforderlich, vielmehr können beispielsweise auch große Glassplitter häufig nur dann erkannt werden, wenn zufällig eine Bruchkante parallel zum Strahlengang verläuft. Mit zunehmender Ortsauflösung steigt die Wahrscheinlichkeit für die Detektion derartiger Splitter, da entsprechend kleinere Teile des Splitters günstig orientiert sein müssen, um ein ausreichendes Signal zu erzeugen.Im Rahmen des Projektes soll zunächst eine Konfigurationssprache entwickelt und implementiert werden, die eine transparente Verteilung der Last auf mehrere Rechner ermöglicht. Für die Entwicklung eines verteilten Systems bestehen beim Antragssteller bereits umfangreiche Erfahrungen aus dem Bereich der Röntgencomputertomographie, wo für bis zu 8 Dual-Pentium PC ein linearer Geschwindigkeitszuwachs mit der Anzahl der zu Verfügung stehenden Prozessoren nachgewiesen wurde.
Anschließend werden die Schnittstellen für I/O-Pfade und für Berührungspunkte mit der Umwelt (z.B. Kamera, Operatoren, I/O) definiert sowie Basis-Operatoren (z.B. Bildverarbeitungs-Algorithmen) implementiert.
Abschließend wird ein grafisches Benutzer-Interface entwickelt, das eine benutzerfreundliche Definition von Programmabläufen ermöglicht.
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Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen
Entwicklungszentrum Röntgentechnik
Am Wolfsmantel 33
91058 Erlangen
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Telefax: 09131- 776-7299
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Ansprechpartner:
Dr. P. Schmitt

