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Projekt des Monats - Archiv


Projekt des Monats Mai 2013: Länger haltbar durch die Kraft der Natur – wie der Hopfen im Bier nicht nur für ein gutes Aroma sorgen kann

Hopfen sorgt nicht nur für ein gutes Aroma im Bier.
Wasser, Malz, Hefe und: Hopfen. Das sind bekanntlich die vier Zutaten für Bier, das nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraut wird. Der Hopfen sorgt bislang in erster Linie für die Bittere sowie das biertypische Aroma. Doch das natürliche Potential des Hopfens ist damit noch nicht ausgeschöpft!
Verschiedene Forschungsarbeiten haben gezeigt, dass einzelne Hopfeninhaltsstoffe einen positiven Einfluss auf die Bierqualität haben: Sie wirken antioxidativ und damit geschmacksstabilisierend.
An der Nutzung dieses Potentials arbeiten derzeit Wissenschaftler der TU Berlin im Rahmen eines aktuellen Vorhabens der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF).

Projekt des Monats April 2013: Antivirus für die Wurst! Wissenschaftler entwickeln Modelle zur sicheren Abtötung von Viren bei der Herstellung von Fleischerzeugnissen

Würstchen in einer Räucherkammer
Viren sind auf dem Vormarsch – und machen auch nicht zwingend Halt vor den zahlreichen Hygieneschranken in der Lebensmittelproduktion.
Um die mikrobiologische Sicherheit zu gewährleisten, werden Fleischerzeugnisse wie Roh- oder Brühwürste erhitzt oder geräuchert. Doch inwieweit werden virale Erreger durch die etablierten Erhitzungs- und Räucherverfahren inaktiviert?
Dieser Fragestellung gehen Wissenschaftler der Universität Leipzig in einem aktuellen Projekt der Industriellen Gemeinschaftsforschung nach.

Projekt des Monats März 2013: Weniger Salz und voller Geschmack! Enzymtechnologie und Molekulare Sensorik machen’s möglich

Salz (© Okea - Fotolia.com)
Nicht nur in der Suppe ist das Salz ein essentieller Bestandteil. Doch vom „weißen Gold“, wie das Kochsalz früher genannt wurde, nehmen viele Verbraucher heutzutage zu hohe Mengen zu sich – ein Risikofaktor für Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Daher sucht die Lebensmittelwirtschaft nach Möglichkeiten, den Salzgehalt in verarbeiteten Lebensmitteln unter Erhaltung der Qualität und Sicherheit zu senken. So wurden in den letzten Jahren zahlreiche Ansätze erprobt, die sich jedoch in der Praxis nicht als tauglich erwiesen.
Hier setzt ein aktuelles Forschungsprojekt der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) an, das Wissenschaftler der TU München und der Universität Hannover durchführen.

Projekt des Monats Februar 2013: Der Zeitbombe ein Ende bereiten! Forscher entwickeln schnelles Nachweisverfahren für gasbildende Hefen in zuckerhaltigen Lebensmitteln

Risse auf der Oberfläche eines Schokoladentrüffels aufgrund osmotoleranter Hefen.
Dank ihres hohen Zuckergehaltes sind Süßwaren und Co. in der Regel vor mikrobiellem Verderb geschützt, da der hohe Zuckergehalt einen niedrigen Wassergehalt bedingt und die Mehrzahl an Mikroorganismen Wasser braucht. Doch es gibt Überlebenskünstler, die aufgrund ihrer Fähigkeit zur Gasbildung viel Ärger bereiten!
Ziel eines aktuellen Forschungsprojektes der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) ist es, ein schnelles kulturelles Verfahren zum Nachweis von osmotoleranten Hefen zu entwickeln, mit dem sich vor allem das potentielle Gasbildungsvermögen der Hefen detektieren lässt. Daran arbeitet derzeit ein Team von Wissenschaftlern.



Projekt des Monats Januar 2013: Hundertprozentig konserviert! Innovative Messmethode zum Nachweis der Hitze- oder Hochdruckbehandlung von verpackten Lebensmitteln

Fleisch wird an einer Linie verpackt
Von der verzehrsfertigen Ananas bis zum küchenfertigen Zanderfilet: Es gibt kaum ein Lebensmittel, das sich der steigenden Nachfrage nach Convenience-Lebensmitteln entzieht. Um sicher beim Verbraucher anzukommen, werden die verpackten Lebensmittel mit Hitze oder Hochdruck behandelt und so konserviert. In der Produktionspraxis kann es durch Schicht- oder Chargenwechsel gerade in kleineren Betrieben zu Unsicherheiten kommen, welche Produkte bereits behandelt wurden und welche nicht. Strukturierte Prozessabläufe und Vertrauen in die Kollegen sind hier gut – Kontrolle jedoch besser! Daher bedarf es einer messtechnischen Möglichkeit, um eine konservierende Behandlung an jeder einzelnen Verpackung zu 100 % überprüfen und nachweisen zu können. Daran arbeitet derzeit ein Team von Wissenschaftlern im Rahmen eines IGF-Projektes.



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