Home Sitemap Kontakt Druckansicht FEI in English

Projekt des Monats - Archiv


Projekt des Monats Juni 2014: Schützen Sensibles und maskieren Störendes – Wissenschaftler entwickeln Technologie zur Herstellung wasserunlöslicher Mikrokapseln

Aerogele als Mikrokapseln
Aerogele sind echte Allround-Talente. Die federleichten getrockneten Gele können Kometenstaub unbeschadet auffangen, Wärme dämmen oder Gase speichern – und sensible Substanzen in Lebensmitteln schützen.
Der Bedarf dazu ist da: Vitamine oder sekundäre Pflanzenstoffe sind zu sensibel, um sie "unverpackt" funktionellen Lebensmitteln zuzugeben. Häufig ist auch gefragt, sensorisch störende Substanzen wie Coffein oder Omega-3-Fettsäuren in Lebens- oder auch Arzneimitteln an ihre "Wirkstätten" zu transportieren, ohne dass Verbraucher sie herausschmecken.
Ziel eines aktuellen Vorhabens der Industriellen Gemeinschaftsforschung ist es, eine Technologie zu entwickeln, die die Herstellung von biokompatiblen, lebensmitteltauglichen Aerogelen aus Ei- und Milchproteinen ermöglicht.

Projekt des Monats Mai 2014: Für mehr Aroma im Bier! Forscher nehmen wiederentdeckte Brautechnik der Kalthopfung unter die Lupe

Hopfen
Hopfen sorgt im Bier vor allem für die Bittere sowie das biertypische Aroma. Üblicherweise erfolgt der Zusatz von Hopfen zur heißen Würze. Doch die zu Beginn der Würzekochung eingebrachten Hopfenaromastoffe gehen durch Abdampfung nahezu vollständig verloren. Daher erfolgt häufig eine zweite Hopfengabe. Eine wiederentdeckte Technik, mehr Hopfenaromastoffe ins fertige Bier einzubringen, ist die Hopfengabe im Kaltbereich – das sogenannte Hopfenstopfen.
Ziel eines aktuellen IGF-Vorhabens ist es, die aromatisierende Wirkung der Kalthopfung auf molekularer Ebene zu verstehen. Darüber hinaus werden die Wissenschaftler erstmals den Einfluss verschiedener Prozesstechnologien auf den Übergang wichtiger Hopfenaromastoffe in das kaltgehopfte Bier und die dadurch erzielbaren Aromaveränderungen untersuchen.


Projekt des Monats April 2014: Keine Chance für Salmonellen! Forscher setzen auf atmosphärisches Plasma zur Keimreduktion auf Eischalen

Atmosphärisches Plasma zur Reduktion des Keimgehaltes auf der Eischale
ank umfassender Maßnahmen in der Produktion von Eiern sind Infektionen mit Salmonellen in Deutschland seit vielen Jahren rückläufig. Doch ein Restrisiko verbirgt sich auf der Eischale: Auf der kann es im Laufe des Lege-, Sammel- und Transportprozesses zu Kontaminationen kommen. Zum Schutz der Verbraucher streben die deutschen Eiproduzenten hier eine Nulltoleranz an.
Doch für Eier der Güteklasse A gibt es in Deutschland kein Verfahren zur Säuberung und Entkeimung der Eischale. Anders in den Niederlanden, dem wichtigsten Mitbewerber auf dem deutschen Eiermarkt.
Vor diesem Hintergrund besteht ein großer Bedarf an einem neuen, praktikablen und effizienten Verfahren zur Dekontamination von Eiern. Daran arbeiten derzeit gemeinsam drei Forscherteams in Leipzig, Greifswald und Potsdam im Rahmen eines IGF-Projektes.

Projekt des Monats März 2014: Besser ohne Belag! Lösungsansätze zur Vermeidung von unerwünschten (aber harmlosen) Ausblühungen auf Rohwürsten

Rohwurst
Das Auge isst bekanntlich mit! Und das sieht ungern einen (grau-)weißen Belag auf der Oberfläche einer Rohwurst oder eines Rohschinkens – zumal die Ausblühungen einem Schimmelbewuchs teils zum Verwechseln ähnlich sehen.
Mit dem Problem, dass unkontrollierbar weiße Ausblühungen, sogenannte Effloreszenzen, auf der Oberfläche getrockneter Fleischwaren auftreten, kämpfen die Fleischwarenhersteller schon seit Jahren.
Ein Team von Wissenschaftlern der Universität Hohenheim geht derzeit den Ausblühungen auf den Grund.


Projekt des Monats Februar 2014: Von Vorteil für Verbraucher – Berliner und Co. mit verbesserter Fettsäurezusammensetzung

Ein beliebtes Siedegebäck: Der Berliner
Vom Berliner über Donuts oder Muzenmandeln bis zum Krapfen: Siedegebäcke sind nicht nur in der „fünften Jahreszeit“ gefragt!
Zum Ausbacken werden geschmacksneutrale Pflanzenöle, sowie Kokosfett und Erdnussfett verwendet. Diese Fette verfügen über eine hohe Hitzestabilität und gute sensorische Eigenschaften – die wichtigsten Voraussetzungen, um schmackhafte Siedegebäcke herzustellen. Gleichzeitig stehen die bislang meistverwendeten Siedefette wegen ihrer Fettsäurezusammensetzung in der Kritik.

Alternativen sind jedoch in Sicht. Doch vor deren Einsatz in der Backstube müssen noch viele Fragen wissenschaftlich geklärt werden. Daran arbeiten derzeit gemeinsam zwei Forscherteams in Hamburg und Bremerhaven.

Projekt des Monats Januar 2014: Trübung, Nachtrübung, Überschönung – ade! Wissenschaftler entwickeln Strategien zur Stabilisierung von Saft, Sekt und Wein

(© Deutscher Weinbauverband)
Trübungen möchte kein Verbraucher in seinem Wein- oder Sektglas sehen. Auch ein Traubensaft wird zumeist klar bevorzugt. Bedingt durch die Klimaveränderungen, haben Trübungen, die vor allem durch Eiweißstoffe entstehen, in den letzten 20 Jahren stark zugenommen. Dadurch ist auch der Einsatz von Bentonit gestiegen. Ein entscheidender Nachteil einer höheren Dosierung ist, dass Bentonit auch die natürlichen Aromen sowie die farbgebenden Inhaltsstoffe bindet. Im schlimmsten Falle ist der Wein im Ergebnis fad und farblos – und damit überschönt. Zudem geht durch die Bentonitschönung viel Wein verloren. Eine Alternative ist, den Wein nicht zu schönen – das Risiko von Nachtrübungen ist dabei jedoch sehr hoch.
Vor diesem Hintergrund erforschen Wissenschaftler der Hochschule Geisenheim und der Universität Mainz im Rahmen eines IGF-Projektes Verfahren zur Vermeidung von Trübungen.

FEI-Service








"FEI im Fokus"

Einladung/Programm zur FEI-Jahrestagung 2014
Die Newsletter-Ausgabe 18/Juni 2014 ist online: Klicken Sie rein!
Mehr zum Thema"FEI im Fokus"

FEI-Jahresreport 2012/2013

FEI-Jahresreport 2012/2013
Auf 50 Seiten wird das Spektrum und die Vielfältigkeit der FEI-Aktivitäten von Sommer 2012 bis Sommer 2013 verdeutlicht. Der gedruckte Report kann noch bestellt werden!
Mehr zum ThemaFEI-Jahresreport 2012/2013

F&E-Navigator

zur Standortkarte
Links und Informationen zu 120 Forschungseinrichtungen


Projektdatenbank

Projekte suchen und finden
Die FEI-Projektdatenbank umfasst 430 Projekte, die seit 2000 gefördert wurden -
von A wie Aroma bis Z wie Zerschäumung.
Mehr zum ThemaProjektdatenbank