BVE-Positionen zur Bundestagswahl 2017

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Die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) ist der wirtschaftspolitische Spitzenverband der deutschen Lebensmittelhersteller. Sie vertritt die Interessen der mit 569.000 Beschäftigten drittgrößten Industriebranche in Deutschland und setzt sich dafür ein, die Rahmenbedingungen für das unternehmerische Handeln so zu gestalten, dass Lebensmittelproduktion in Deutschland gute Zukunftschancen hat.

Anlässlich der Bundestagswahl 2017 hat die BVE ihre Wahlpositionen veröffentlicht. Darin formuliert sie zehn, für die deutsche Ernährungsindustrie relevante, wirtschaftspolitische Forderungen an die Politik.

Besonders hervorzuheben ist das klare Votum der BVE zur Stärkeren Förderung der Industriellen Gemeinschaftsforschung.
Darin heißt es:
"Die überwiegend mittelständisch und eigentümergeführten Unternehmen der Ernährungsindustrie bestehen im globalen Wettbewerb nur dann, wenn es ihnen gelingt, sich mit innovativen Produkten, Prozessen und Dienstleistungen am Markt zu etablieren. Dazu gehört auch die Übertragung von Innovationen wie Industrie 4.0 in branchengerechte Anwendungen. Ziel der Politik muss es deshalb sein, die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen, um die Forschungsaktivitäten mittelständischer Unternehmen stärker zu unterstützen. Indirekte Fördermaßnahmen wie insbesondere die Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) haben sich wegen ihres themenoffenen Charakters und ihrer branchenübergreifenden Nutzung als breitenwirksamste Instrumente der Technologiepolitik mit großer Hebelwirkung erwiesen und sollten verstärkt gefördert werden. Oft ermöglicht es erst die Industrielle Gemeinschaftsforschung, dass mittelständische Unternehmen
Forschung und Entwicklung betreiben. Sie fördert die Kooperationsfähigkeit der Unternehmen, bettet sie in innovative Forschungsnetzwerke ein und unterstützt deutlich die Ausbildung qualifizierter Fachkräfte für die Industrie."



Zur BVE-Pressemitteilung vom 16. November 2016