Science Slam

Tatort Molkerei! Hohenheimer Doktorandin gewinnt mit FEI-Projekt den ersten Science Slam der AiF

Gewonnen!!! AiF-Präsidentin Yvonne Proppert gratuliert Meike Samtlebe zum Gewinn des ersten Science Slam der AiF. FEI-Geschäftsführer Dr. Volker Häusser freut sich ebenso!
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Ihr komplexes wissenschaftliches Thema zur "Minimierung der Phagenbelastung in Molke und Molkeprodukten durch Membranfiltration" (FEI-Projekt AiF 16714 N) brachte Meike Samtlebe von der Uni Hohenheim höchst unterhaltsam und verständlich auf den Punkt - beim ersten Science Slam der AiF, bei dem insgesamt fünf Nachwuchswissenschaftler ihre IGF-Projekte präsentierten.

Dabei wurde die Doktorandin von Prof. Dr. Jörg Hinrichs auch von einem mitgereisten Fanclub, einigen Stoff"tier"-Bakteriophagen und ihrem Löcher-im-Käse-suchenden Professor im Morgenmantel unterstützt. Mit Erfolg: Meike Samtlebe hat im Rahmen der IGF-Leistungsshow den ersten Platz beim Science Slam gewonnen. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!

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Auf YouTube: http://youtu.be/T1F7blDfdYw

Sie forscht derzeit am "Tatort Molkerei" im Rahmen eines FEI-Projektes der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF): Samtlebes Ziel ist es, hitzeresistente Phagen aus Molke und Molkeprodukten herauszufiltern – mittels einer Cross-flow-Membranfiltration. Die Lebensmitteltechnologin, die am Institut für Lebensmittelwissenschaft und Biotechnologie bei Prof. Dr. Jörg Hinrichs promoviert, präsentierte ihr komplexes wissenschaftliches Thema höchst unterhaltsam und verständlich. Unterstützt wurde sie auch von einem mitgereisten Kollegenteam und einigen Stoff"tier"-Phagen als Demonstrationsobjekte. Im Wettkampf mit vier weiteren Nachwuchswissenschaftlern überzeugte Samtlebe schnell ihr Publikum: Sie sicherte sich mit hohem Abstand den ersten Platz bei der Abstimmung, an der rund 150 Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik teilnahmen.

Das erste Science-Slam-Turnier der AiF erfolgte im Rahmen der IGF-Leistungsshow "FORSCHER Mittelstand", zu dem das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) zusammen mit der AiF ins Berliner ewerk geladen hatte. Anhand der Vorstellung ganz unterschiedlicher IGF-Projekte konnte gezeigt werden, wie die Industrielle Gemeinschaftsforschung eine Brücke zwischen Forschung und industrieller Anwendung schlägt und damit vor allem mittelständische Unternehmen stärkt.

Das gilt auch für den "Tatort Molkerei": Die aus dem Projekt (AiF 16714 N) erwarteten Ergebnisse sollen den mittelständischen Unternehmen der deutschen Milch- und Molkereiwirtschaft Werkzeuge zur Qualitätssicherung an die Hand geben, die schnell und effizient in die Produktionsabläufe eingebunden werden können.