CORNET: Transnationale Industrielle Gemeinschaftsforschung

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CORNET ("Collective Research Network") bietet die Möglichkeit, Gemeinschaftsforschungsprojekte transnational durchzuführen, d.h. deutsche IGF-Projekte durch Parallelaktivitäten in anderen EU-Ländern zu erweitern und damit – unter Bündelung nationaler Mittel – als europäische Kooperationsvorhaben durchzuführen.

CORNET ist ein ehemaliges ERA-Netzwerk, in dem sich aktuell 7 europäische Länder und Regionen weiterhin auf freier Basis zusammengeschlossen haben. Die hinter CORNET stehende Idee ist, nationale Fördermittel und Forschungsinitiativen in einem transnationalen Projekt zu bündeln und damit Synergieeffekte über Landesgrenzen hinweg zu schaffen. Hierdurch bietet sich auch für den Lebensmittelbereich die Möglichkeit, transnationale Gemeinschaftsforschungsprojekte zu beantragen.

  • 19. CORNET-Call


    Im Rahmen der transnationalen CORNET-Fördermaßnahme ist am 18. Dezember 2014 die 19. Ausschreibung mit Einreichungsfrist 27. März 2015 veröffentlicht worden. Bei dieser transnationalen und themenoffenen Ausschreibung können Forschungsanträge im Bereich Lebensmittel über den FEI eingereicht werden. Aktuell sind 6 Länder bzw. Regionen in Europa beteiligt (siehe Förderquoten/Besonderheiten der CORNET-Länder im 19. Call).

    Erfahrungsgemäß benötigt die Phase der Konsortialfindung und Erstellung des transnationalen Antrags aufgrund der national abweichenden Förderbedingungen einen längeren Zeitraum als bei einem nationalen Antrag. Wir bitten daher Interessenten, dies bei ihren Projektplanungen zu berücksichtigen und möglichst frühzeitig den FEI einzubinden.

    Der ausformulierte Antrag muss vor Einreichung dem FEI zur Prüfung vorgelegt werden. Für eine Einreichung im Frühjahr 2015 muss daher der vollständige Antrag bis zum

    20. Februar 2015

    dem FEI vorliegen.

    Link zur aktuellen CORNET-Ausschreibung:
    Call for Proposals


Bitte kontaktieren Sie zu Beginn Ihrer Planungen eines CORNET-Projektes unser EU-Verbindungsbüro.



Projektgenese

Der deutsche Projektteil, der über den FEI gefördert wird, wird wie ein nationales Gemeinschaftsforschungsvorhaben aus Mitteln des BMWi (via AiF/FEI) finanziert und abgewickelt.

Die Projektteile der europäischen Partner werden mit Mitteln der jeweils zuständigen nationalen (oder regionalen) Fördermittelgeber dieser Länder finanziert und nach deren Förderrichtlinien gefördert. Im Minimum reicht neben der Beteiligung einer deutschen Arbeitsgruppe die Beteiligung einer weiteren nichtdeutschen Arbeitsgruppe.

Was die weitere inhaltliche Ausarbeitung eines Antrages anbelangt und die formalen Rahmen-bedingungen des deutschen Projektteils betrifft (Beteiligung von Fachverbänden, Förderbeitrags- und Eigenleistungszusagen der Industrie), gelten die üblichen FEI-Bedingungen (siehe Antragsverfahren). Die Gesamtkoordination des Projekts übernimmt der FEI.

Kennzeichen eines CORNET-Projektes
  • Forschungskonsortium bestehend aus mindestens 2 Partnern aus 2 beteiligten EU-Ländern bzw. -Regionen (Belgien/Wallonien, Belgien/Flandern, Deutschland, Österreich, Polen, Tschechien)
  • maximale Laufzeit: 2 Jahre
  • Fördermittelbudget für Gesamtprojekt je nach beteiligten Ländern: 500.000 Euro – ca. 1 Mio. Euro
  • nationaler Projektbegleitender Ausschuss der Industrie (mind. 5 KMU)
  • Antragstellung (inkl. einer Vereinbarung zur transnationalen Zusammenarbeit): in Englisch

Weitere Informationen: www.cornet-era.net