CORNET: Transnationale Industrielle Gemeinschaftsforschung

CORNET-Logo
CORNET ("Collective Research Network") bietet die Möglichkeit, Gemeinschaftsforschungsprojekte transnational durchzuführen, d.h. deutsche IGF-Projekte durch Parallelaktivitäten in anderen EU-Ländern zu erweitern und damit – unter Bündelung nationaler Mittel – als europäische Kooperationsvorhaben durchzuführen.

CORNET ist ein ehemaliges ERA-Netzwerk, in dem sich aktuell 6 europäische Länder und Regionen weiterhin auf freier Basis zusammengeschlossen haben. Die hinter CORNET stehende Idee ist, nationale Fördermittel und Forschungsinitiativen in einem transnationalen Projekt zu bündeln und damit Synergieeffekte über Landesgrenzen hinweg zu schaffen. Hierdurch bietet sich auch für den Lebensmittelbereich die Möglichkeit, transnationale Gemeinschaftsforschungsprojekte zu beantragen.

Kennzeichen eines CORNET-Projektes
  • Forschungskonsortium bestehend aus mindestens 2 Partnern aus 2 beteiligten EU-Ländern bzw. -Regionen (Belgien/Wallonien, Belgien/Flandern, Deutschland, Österreich, Polen, Tschechien) oder aus Übersee (Peru, Quebec)
  • Neu: Auch weitere Länder und Regionen können eingebunden werden, sofern die Finanzierung der nationalen Teilprojekte sichergestellt wird!
  • maximale Laufzeit: 2 Jahre
  • Fördermittelbudget für Gesamtprojekt je nach beteiligten Ländern: 500.000 Euro – ca. 1 Mio. Euro
  • nationaler Projektbegleitender Ausschuss der Industrie (mind. 5 KMU)
  • Antragstellung (inkl. einer Vereinbarung zur transnationalen Zusammenarbeit): in Englisch

Bitte kontaktieren Sie zu Beginn Ihrer Planungen eines CORNET-Projektes unser EU-Büro.

Weitere Informationen: www.cornet-era.net


  • 22. CORNET-Call/Projektgenese


    Im Rahmen der transnationalen CORNET-Fördermaßnahme wurde die 22. Ausschreibung mit Einreichungsfrist bis 28. September 2016 veröffentlicht. Bei dieser transnationalen und themenoffenen Ausschreibung können Forschungsanträge im Bereich Lebensmittel über den FEI eingereicht werden.

    Erfahrungsgemäß benötigt die Phase der Konsortialfindung und Erstellung des transnationalen Antrags aufgrund der national abweichenden Förderbedingungen einen längeren Zeitraum als bei einem nationalen Antrag. Wir bitten daher Interessenten, dies bei ihren Projektplanungen zu berücksichtigen und möglichst frühzeitig den FEI einzubinden.

    Der ausformulierte Antrag muss vor Einreichung dem FEI zur Prüfung vorgelegt werden. Für eine Einreichung zum 22. Call sollte daher der vollständige Antrag

    spätestens bis zum 22. August 2016

    dem FEI vorliegen.

    Projektgenese
    Der deutsche Projektteil, der über den FEI gefördert wird, wird wie ein nationales Vorhaben der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) aus Mitteln des BMWi (via AiF/FEI) finanziert und abgewickelt.

    Die Projektteile der europäischen Partner werden mit Mitteln der jeweils zuständigen nationalen (oder regionalen) Fördermittelgeber dieser Länder finanziert und nach deren Förderrichtlinien gefördert. Im Minimum reicht neben der Beteiligung einer deutschen Arbeitsgruppe die Beteiligung einer weiteren nichtdeutschen Arbeitsgruppe.

    Was die weitere inhaltliche Ausarbeitung eines Antrages anbelangt und die formalen Rahmen-bedingungen des deutschen Projektteils betrifft (Beteiligung von Wirtschaftsverbänden, Förderbeitrags- und Eigenleistungszusagen der Industrie), gelten die üblichen FEI-Bedingungen (siehe Antragsverfahren). Die Gesamtkoordination des Projekts übernimmt der FEI.




CORNET-Projekte des FEI




  • OptiDryBeef - Sichere und qualitative Trockenreifung (dry aging) von Rindfleisch


    Safe and qualitative dry aging of beef - OptiDryBeef


    Laufzeit: 2016 - 2018
    Projektnummer: CORNET AiF 162 EN
    Projektstatus: laufend


    Deutsche Forschungsstellen:

    Beteiligte Forschungsstellen:
    • Ghent University, Laboratory of Animal Nutrition and Animal Product Quality, Melle/Belgium
    • Ghent University, Department of Veterinary Public Health and Food Safety, Merelbeke/Belgium
    • KU Leuven Technology Campus Ghent, Research Group for Technology and Quality of Animal Products, Gent/Belgium
    • KU Leuven Technology Campus Ghent, Research Unit Molecular Odor Chemistry, Gent/Belgium
    • Institute for Agricultural and Fisheries Research (ILVO), Unit Technology and Food Science, Melle/Belgium



    Zur Projektdatenbank
    Abstract of project


    Förderhinweis CORNET (deutsch)












  • HIPP - Verpackungsmaterial für Hochdruckbehandlung


    Packaging Material for High Pressure Treatment - HIPP


    Laufzeit: 2010 - 2011
    Projektnummer: CORNET AiF 26 EN
    Projektstatus: abgeschlossen


    Deutsche Forschungsstellen:

    Beteiligte Forschungsstellen:
    • ofi - Austrian Research Institute for Chemistry and Technology, Vienna/Austria
      Dr. Johannes Bergmair
    • BPI bvba - Belgian Packaging Institute bvba, Zellik/Belgium (Flanders)
      Leo Goeyens
    • Itene - Instituto Technologico Logistica (Packaging, Transport and Logistics Research Center), Paterna/Spain (Valencia)
      Carmen Sanchez Reig
    • FRC - Frederick Research Center, Nicosia/Cyprus
      Dr. Michalis Menicou



    Zur Projektdatenbank

    Abstract of project


    Förderhinweis CORNET (deutsch)





CORNET-NEWSLETTER