Best-Practice-Projekte

Aus der Vielzahl von über 950 IGF-Projekten, die über den FEI koordiniert und erfolgreich abgeschlossen wurden, gibt es hier einige leuchtende Beispiele – die Best-Practice-Projekte des FEI. Sie stehen pars pro toto für die Bandbreite von Gemeinschaftsforschungsprojekten, deren Ergebnisse dort ankommen, wo sie sollen: in den Unternehmen.
  • Für das Gelbe im Ei ideal! Neues Fraktionierungsverfahren ermöglicht optimale Nutzung der natürlichen Funktionen von Eigelb

    Bild zu Für das Gelbe im Ei ideal! 
Neues Fraktionierungsverfahren ermöglicht optimale Nutzung der natürlichen Funktionen von Eigelb In der Lebensmittelwirtschaft wird es vor allem als natürlicher Emulgator eingesetzt: Hühnereigelb. Dessen Anwendungspotenzial ist jedoch noch lange nicht ausgeschöpft, weder in wirtschaftlicher noch in funktioneller Hinsicht. Die komplexe Zusammensetzung aus Lipiden, Proteinen und Lipoproteinen und die hohe Trockenmasse des Eigelbs von bis zu 52 % machen eine gezielte Behandlung zur vollständigen Nutzung der technologisch-funktionellen Eigenschaften anspruchsvoll.
  • Hochspannende Technologie! PEF ermöglicht produktschonende Haltbarmachung und vielseitig nutzbaren Zellaufschluss

    Bild zu Hochspannende Technologie! PEF ermöglicht produktschonende Haltbarmachung und vielseitig nutzbaren Zellaufschluss Wenn biologische Zellen mit extrem kurzen elektrischen Hochspannungs-Impulsen versetzt werden, verändern sich ihre Zellmembranen: Ihre Poren werden "aufgeschlossen". Bei Mikroorganismen resultiert dies in einem Verlust der Vitalität – ein gewünschter Effekt bei Verderbnis- oder Krankheitserregern; bei pflanzlichen oder tierischen Zellen hingegen führt der elektrische Aufschluss zu einer leichteren Gewinnung der Inhaltsstoffe sowie einer Strukturveränderung, die vielseitig genutzt werden kann.
  • Verbraucherschutz großgeschrieben: Effektive Schnellmethoden zur Bestimmung des Mutterkorngehaltes

    Bild zu Verbraucherschutz großgeschrieben: Effektive Schnellmethoden zur Bestimmung des Mutterkorngehaltes Als Mutterkorn wird die kornähnliche Überdauerungsform des parasitären Pilzes Claviceps purpurea bezeichnet, der besonders in feuchten Jahren auf Getreideähren, vor allem bei Roggen, vorkommt. Mutterkorn kann toxikologisch wirksame Verbindungen, sogenannte Ergotalkaloide, bilden, die im Mittelalter zu Massenvergiftungen führten. Dank moderner industrieller Mühlentechnik ist deutsches Getreide so sicher wie nie zuvor.