Institute im Fokus

Technische Universität Berlin

Institut für Lebensmitteltechnologie und Lebensmittelchemie
FG Lebensmittelbiotechnologie und -prozesstechnik


Am Instituts-Standort in Dahlem sind u.a. die Räumlichkeiten des Fachgebiets Lebensmittelbiotechnologie und -prozesstechnik.


Die gemeinsame Geschichte des FEI und des Instituts für Lebensmitteltechnologie und Lebensmittelchemie der Technischen Universität Berlin währt schon seit fast 50 Jahren: Bereits Ende der Sechziger Jahre reichte Prof. Dr. Hans Joachim Bielig – damaliger Leiter des Lehrstuhls für Technologie der Obst- und Gemüseverwertung – seinen ersten Antrag für ein IGF-Projekt des FEI ein. Der Lehrstuhl, auf den er 1968 berufen wurde, ging später in das heutige Fachgebiet Lebensmittelbiotechnologie und -prozesstechnik (http://www.fei-bonn.de/fei-netzwerk/forschungsinstitute/institut-fuer-lebensmitteltechnologie-und-lebensmittelchemie-fg-lebensmittelbiotechnologie-und-prozesstechnik.47368-39899-43172.institut) über. Bieligs Nachfolger Prof. Dr. Dietrich Knorr war Geschäftsführender Direktor des Instituts und leitete das Fachgebiet erfolgreich von 1987 bis 2013.

Prof. Dr. Cornelia Rauh
Vor drei Jahren hat Prof. Dr. Cornelia Rauh die Doppelspitze von Knorr übernommen – sie führt seitdem die bewährte Zusammenarbeit fort, zusammen mit derzeit 14 Wissenschaftlichen Mitarbeitern, 4 Technischen Angestellten und einer Verwaltungsmitarbeiterin (Stand: Juni 2016). Die Hauptforschungsgebiete des Fachgebiets beschäftigen sich mit der Wirkung innovativer Verfahren (u.a. zur Lebensmittelhaltbarmachung/-modifikation, Extraktion oder Trocknung) auf biologische bzw. lebensmittelbiotechnologische Systeme. Diese umfassen thermische und nicht-thermische Prozesse, einzeln oder in Kombination – so wie auch das Best-Practice-Projekt "Clever kombiniert - effizient und produktschonend getrocknet" (http://www.fei-bonn.de/gefoerderte-projekte/best-practice-projekte/bpp-2016-06-trocknung-obst-gemuese).

Forschung und Lehre haben dabei vor allem die Aufklärung, Entwicklung und Optimierung von Prozessen für die Lebensmittelherstellung mittels einer Kombination experimenteller Methoden und multiskaliger Simulation im Fokus. Das spiegelt sich auch in der Ausbildung von Nachwuchskräften wider – und, ganz anwendungsnah, in der Förderung des studentischen Engagements: Beim Ideenwettbewerb TROPHELIA (http://www.fei-bonn.de/foerderung/nachwuchsfoerderung/trophelia) wurden seit 2010 sieben Ideen von studentischen Teams eingereicht, die am Fachgebiet ausgebildet wurden. Davon schafften es allein fünf Teams ins Finale der sechs Besten – und 2 Teams darunter auf Platz 1.

Die Anwendungsnähe der Forschung zeigt sich auch in der kontinuierlichen Kooperation mit dem FEI: Lang ist die Liste der erfolgreich abgeschlossenen IGF-Projekte (http://www.fei-bonn.de/fei-netzwerk/forschungsinstitute/institut-fuer-lebensmitteltechnologie-und-lebensmittelchemie-fg-lebensmittelbiotechnologie-und-prozesstechnik.47368-39899-43172.institut), die im Fachgebiet in fast 50 Jahren bearbeitet wurden. Aktuell wird die angewandte Forschung über zwei IGF-Projekte des FEI gefördert; weitere Projekte stehen in den Startlöchern.

(Stand: Juni 2016)
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